Einer von zwei Patienten ist als klinisch fragil einzustufen.1
NSCLC
Patientenzentrierte Therapie beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom
Fortgeschrittenes NSCLC:
Die Herausforderung der individuellen Erstlinie
Wussten Sie, dass patientenspezifische Faktoren den Erfolg beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) maßgeblich bestimmen? Parameter wie Alter, komplexe Begleiterkrankungen und der ECOG-Status können es unmöglich machen, Patienten eine aggressive Chemotherapie zuzumuten. Ein exaktes Screening dieser Merkmale ist der Schlüssel zur maßgeschneiderten Therapieentscheidung.1,2
Die Kunst des genauen Hinsehens
Hinter der Diagnose „fortgeschrittenes NSCLC“ steht eine klinische Realität, die oft unterschätzt wird:
Einer von zwei Patienten ist als klinisch fragil einzustufen.1
Aber was genau bedeutet "fragil"? Fragilität oder Frailty ist kein alleinstehender messbarer Parameter, sondern ergibt sich aus der komplexen Beurteilung folgender physiologischer Faktoren1,3:
Viele entscheidende Patientenmerkmale bleiben ohne ein gezieltes Screening im Verborgenen.
Bei fragilen Patienten geht es daher um weit mehr als die reine Tumorbekämpfung: Es gilt, die verschiedene Einflussfaktoren – wie Komorbiditäten, Organfunktion oder auch den psychosozialen Status – als Wegweiser für das Therapiekonzept zu begreifen wodurch der individuelle Gesundheitszustand des Patienten ins Zentrum der Entscheidung rückt. Dazu gehört beispielsweise auch der bewusste Verzicht auf eine Chemotherapie zugunsten einer Kebsimmuntherapie.4
Deshalb heißt es: GENAU HINSEHEN BEIM LUNGENKREBS – Denn Details entschieden über den Therapieerfolg.
Die bestmögliche Therapie ist nicht nur verträglich und wirksam gegen den Tumor - sie respektiert auch die individuelle Belastbarkeit und Wünsche des Patienten.
Kennen Sie …
- aktuelle Behandlungsoptionen bei Lungenkrebs?
- Therapieansätze und Herausforderungen bei fragilen NSCLC-Patienten?
- die Kriterien für fragile Patienten und welche Krebsimmuntherapieoption dazu passt?
An die Oberfläche gebracht:
Evidenz für platin-ungeeignete Patienten
Das Design der IPSOS-Studie
Die IPSOS-Studie war eine globale, multizentrische, offene, randomisierte kontrollierte Phase-III-Studie, die an 91 Standorten in 23 Ländern durchgeführt wurde, um den PD-L1-Inhibitor Tecentriq® (Atezolizumab) im Vergleich zu einer vom Prüfer gewählten Monochemotherapie (Gemcitabin oder Vinorelbin) bei Patienten zu untersuchen, die für eine platinhaltige Therapie nicht in Frage kamen.2
Patienten, bei denen die klinische Belastbarkeit gegen ein platinhaltiges Regime sprach, wurden als Platin-ungeeignet eingestuft.2
Dabei zeigen die Baseline Charakteristika ein Patientenkollektiv mit überwiegend älteren Patienten, Komorbiditäten und herausforderndem Allgemeinzustand.2
Median (Spanne), Jahre
75,0 (69,0-81,0)
75,0 (68,0-80,0)
<70 Jahre, n (%)
80 (26)
43 (28)
70–79 Jahre, n (%)
125 (41)
65 (43)
≥80 Jahre, n (%)
97 (32)
43 (28)
Median (Spanne), Jahre
<70 Jahre, n (%)
70–79 Jahre, n (%)
≥80 Jahre, n (%)
75,0 (69,0-81,0)
80 (26)
125 (41)
97 (32)
75,0 (68,0-80,0)
43 (28)
65 (43)
43 (28)
Median (Spanne), Jahre
<70 Jahre, n (%)
70–79 Jahre, n (%)
≥80 Jahre, n (%)
75,0 (69,0-81,0)
80 (26)
125 (41)
97 (32)
75,0 (68,0-80,0)
43 (28)
65 (43)
43 (28)
Median (Spanne), Jahre
<70 Jahre, n (%)
70–79 Jahre, n (%)
≥80 Jahre, n (%)
75,0 (69,0-81,0)
80 (26)
125 (41)
97 (32)
75,0 (68,0-80,0)
43 (28)
65 (43)
43 (28)
0/1
56 (19)
19 (13)
2
228 (75)
116 (77)
3
18 (6)
16 (11)
0/1
2
3
56 (19)
228 (75)
18 (6)
19 (13)
116 (77)
16 (11)
0/1
2
3
56 (19)
228 (75)
18 (6)
19 (13)
116 (77)
16 (11)
0/1
2
3
56 (19)
228 (75)
18 (6)
19 (13)
116 (77)
16 (11)
TC <1%
151 (50)
61 (40)
TC ≥1%
127 (42)
78 (52)
TC 1–49%
77 (25)
53 (35)
TC ≥50%
50 (17)
25 (17)
Unbekannt
24 (8)
12 (8)
TC <1%
TC ≥1%
TC 1–49%
TC ≥50%
Unbekannt
151 (50)
127 (42)
77 (25)
50 (17)
24 (8)
61 (40)
78 (52)
53 (35)
25 (17)
12 (8)
TC <1%
TC ≥1%
TC 1–49%
TC ≥50%
Unbekannt
151 (50)
127 (42)
77 (25)
50 (17)
24 (8)
61 (40)
78 (52)
53 (35)
25 (17)
12 (8)
TC <1%
TC ≥1%
TC 1–49%
TC ≥50%
Unbekannt
151 (50)
127 (42)
77 (25)
50 (17)
24 (8)
61 (40)
78 (52)
53 (35)
25 (17)
12 (8)
a Durch SP263 IHC Assay.
Männlich
220 (73)
108 (72)
Weiblich
82 (27)
43 (28)
Männlich
Weiblich
220 (73)
82 (27)
108 (72)
43 (28)
Männlich
Weiblich
220 (73)
82 (27)
108 (72)
43 (28)
Männlich
Weiblich
220 (73)
82 (27)
108 (72)
43 (28)
Weiß
203 (67)
95 (63)
Asiatisch
75 (25)
38 (25)
Weiß
Asiatisch
203 (67)
75 (25)
95 (63)
38 (25)
Weiß
Asiatisch
203 (67)
75 (25)
95 (63)
38 (25)
Weiß
Asiatisch
203 (67)
75 (25)
95 (63)
38 (25)
b In der Atezolizumab-Gruppe waren 12 Patienten amerikanisch Indigene oder Alaska Natives, 2 Schwarze oder Afroamerikaner, 6 verschiedene Ethnien und 4 unbekannt. In der Chemotherapie-Gruppe waren 9 Patienten amerikanisch Indigene oder Alaska Natives, 1 Schwarzer oder Afroamerikaner, 6 verschiedene Ethnien und 2 unbekannt.
Ex-Raucher
209 (69)
103 (68)
Raucher
58 (19)
28 (19)
Nie-Raucher
35 (12)
20 (13)
Ex-Raucher
Raucher
Nie-Raucher
209 (69)
58 (19)
35 (12)
103 (68)
28 (19)
20 (13)
Ex-Raucher
Raucher
Nie-Raucher
209 (69)
58 (19)
35 (12)
103 (68)
28 (19)
20 (13)
Ex-Raucher
Raucher
Nie-Raucher
209 (69)
58 (19)
35 (12)
103 (68)
28 (19)
20 (13)
Nicht-plattenepithelial
173 (57)
87 (58)
Plattenepithelial
129 (43)
64 (42)
Nicht-plattenepithelial
Plattenepithelial
173 (57)
129 (43)
87 (58)
64 (42)
Nicht-plattenepithelial
Plattenepithelial
173 (57)
129 (43)
87 (58)
64 (42)
Nicht-plattenepithelial
Plattenepithelial
173 (57)
129 (43)
87 (58)
64 (42)
c Gemäß elektronischem Fallberichtsformular
IIIB
41 (14)
21 (14)
IV
261 (86)
130 (86)
IIIB
IV
41 (14)
261 (86)
21 (14)
130 (86)
IIIB
IV
41 (14)
261 (86)
21 (14)
130 (86)
IIIB
IV
41 (14)
261 (86)
21 (14)
130 (86)
Ja
27 (9)
13 (9)
Nein
273 (90)
137 (91)
Ja
Nein
27 (9)
273 (90)
13 (9)
137 (91)
Ja
Nein
27 (9)
273 (90)
13 (9)
137 (91)
Ja
Nein
27 (9)
273 (90)
13 (9)
137 (91)
b In der Atezolizumab-Gruppe waren 12 Patienten amerikanisch Indigene oder Alaska Natives, 2 Schwarze oder Afroamerikaner, 6 verschiedene Ethnien und 4 unbekannt. In der Chemotherapie-Gruppe waren 9 Patienten amerikanisch Indigene oder Alaska Natives, 1 Schwarzer oder Afroamerikaner, 6 verschiedene Ethnien und 2 unbekannt.
pro Patient, n (Spanne)
6,0 (3,0-9,0)
5,0 (3,0-8,0)
pro Patient, n (Spanne)
6,0 (3,0-9,0)
5,0 (3,0-8,0)
pro Patient, n (Spanne)
6,0 (3,0-9,0)
5,0 (3,0-8,0)
pro Patient, n (Spanne)
6,0 (3,0-9,0)
5,0 (3,0-8,0)
Wenn genaues Hinsehen zur Erkenntnis wird: Wirksamkeit klar belegt
Die Ergebnisse der IPSOS-Studie
Der Verzicht auf eine Monochemotherapie zugunsten einer Krebsimmuntherapie mit Tecentriq zahlt sich bei fragilen Patienten aus. Die Prognose verbessert sich dabei unabhängig von PD-L1-Status und Subgruppe.2
Nach zwei Jahren sinkt das Sterberisiko um 22 % im Tecentriq-Arm und es sind noch doppelt so viele Patienten am Leben wie unter Chemotherapie.2
Der OS-Vorteil bleibt über alle Subgruppen hinweg konistent – darunter auch fragile Patienten und Patienten mit PD-L1-Expression <1%.2
Die Therapie schlägt nicht nur doppelt so häufig an, sie wirkt auch nahezu doppelt so lange.2
PD Dr. Florian Fuchs ordnet das jüngste Studien-Update ein und erläutert, welche Bedeutung die Ergebnisse für die Therapie von Platin-ungeeigneten Patienten im klinischen Alltag haben.
Videolänge: 02:13 min
PD Dr. Florian Fuchs
Leiter Schwerpunkt Pneumologie, Medizinische Klinik 1, Universitätsklinikum Erlangen
Autonomie, Normalität, Wohlbefinden:
Wie viel Lebensqualität steckt in einer NSCLC-Therapie?
Spürbar mehr Lebensqualität:
Die HRQoL-Analyse der IPSOS-Studie
Eine effektive Therapie, ohne die Patienten zu überlasten: dieser Ansatz ist ein bedeutender Schritt für die Lebensqualität der Betroffenen und rückt deren Bedürfnisse direkt ins Zentrum der Therapieentscheidung. Die platin-freie Krebsimmuntherapie macht das direkt im Alltag erlebbar:
Tecentriq® verbesserte den HRQoL-Wert (Global Health Status) im Vergleich zur Chemotherapie und zum Ausgangswert – und zwar konsistent zu jedem Messzeitpunkt.2
Unter der Mono-Immuntherapie mit Tecentriq zeigten sich klinisch relevante Verbesserungen bei zentralen Symptomen wie Husten, Brustschmerzen und Fatigue sowie eine signifikante Verzögerung der Symptomverschlechterung (u. a. bei Atemnot), während die übrigen Symptom- und Lebensqualitätswerte (erfasst anhand von EORTC QLQ-C30 & QLQ-LC13) stabil blieben oder sich ebenfalls verbesserten.3
Zuverlässig weniger Nebenwirkungen:
Das Sicherheitsprofil der IPSOS-Studie
Die Mono-Immuntherapie kann fragile Patienten spürbar entlasten:
- Im Vergleich zur Chemotherapie sank das Risiko für behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse (UE) vom Grad 3-4 nahezu um die Hälfte (n=49/300 [16%] vs. n=49/147 [33%]).
- Etwa 1/3 weniger unerwünschte Ereignisse, die zu einer Dosisunterbrechung oder -verzögerung führten (n=96/300 [32%] vs. n=71/147 [48%]).3
Was als klinische Herausforderung begann, hat das Potenzial zum neuen Behandlungsstandard, denn Tecentriq ist die einzige zugelassene Mono-Immuntherapie für Platin-ungeeignete NSCLC-Patienten.2,4
Ein Meilenstein für die Patientenversorgung
Eine Post-hoc Analyse der IPSOS-Studie bestätigt die positiven Resultate für eine
Subgruppe von Patienten, die noch enger den Kriterien der Platin-Uneignung entsprechen.5 Die Zulassung von Tecentriq® als Mono-Immuntherapie beim fortgeschrittenem NSCLC schließt die Versorgungslücke für Patienten ohne Platin-Option - die Sie anhand der verankerten Kriterien in der Fachinformation fundiert identifizieren können.
Was der Meilenstein konkret für die Patienten, deren Lebensqualität und den Praxisalltag bedeutet, ordnen Prof. Dr. med. Christian Schulz und Prof. Dr. Niels Reinmuth ein.
Videolänge: 06:08 min
Prof. Dr. med. Christian Schulz
Oberarzt, Leiter Lungenkrebszentrum, Universitätsklinikum Regensburg
Videolänge: 04:35 min
Prof. Dr. Niels Reinmuth
Chefarzt der Onkologie der Asklepios Fachkliniken, München Gauting
Rückblick:
Die IPSOS-Studie hat den Weg geebnet, doch wie sah die Realität für diese Patienten bisher aus?
Mit dieser Frage befassten sich Experten in der Patientenakten-Analyse LEMONADE, indem sie die Therapieentscheidungen von Patienten mit NSCLC im Stadium IV zwischen Januar 2018 und Dezember 2023 retrospektiv auswerteten.6
Zielsetzung der LEMONADE:
- Retrospektive Beschreibung neu diagnostizierter NSCLC-Patienten mit PD-L1 0 - 49 %, inklusive langfristiger Behandlungsresultate aus dem Versorgungsalltag.
- Charakterisierung der nach den Kriterien der Tecentriq-Fachinformation platin-ungeeigneten Patientengrupped sowie den verabreichten Therapie-Regimen und deren Wirksamkeit.
- Analyse von Komorbiditätsscores und klinischen Parametern zur Vorhersage der Platin-Uneignung in der klinischen Praxis im Vergleich zum Einsatz der Kriterien laut der Tecentriq-Fachinformation.
Dosisanpassungen stellen für fragile Patienten oft nur einen Kompromiss dar. Für eine erfolgreiche Therapie, welche die Balance hält zwischen Effektivität und Lebensqualität, ist ein anderer Ansatz notwendig. Die Mono-Immuntherapie gibt den Patienten die Chance auf eine aktive Behandlung, welche den vorzeitigen Übergang in supportive Maßnahmen verhindern kann.6
Vorteil der Mono-Immuntherapie:
Es wurde geschätzt, dass Tecentriq® den Anteil der Patienten, die auf Best Supportive Care (BSC) umgestellt wurden, um 60 % reduzieren kann (p=0,0049). Dies betrifft Umstellungen, die auf expliziten Patientenwunsch erfolgten.6
Tecentriq® als Mono-Immuntherapie hat das Potenzial, dass mehr Patienten ihre Krebstherapie fortsetzen im Vergleich zu einer platinbasierten Chemotherapie.6
Genauer hinsehen,
maßgeschneidert entscheiden
Warum die Therapiewahl keine Kunst sein muss
In der Praxis ist die Charakterisierung von Patienten essentiell, um Ihnen eine verträgliche systemische Krebstherapie anbieten zu können, insofern diese Option besteht. Die vier Kriterien gemäß des IPSOS-Labels für die Mono-Immuntherapie mit Tecentriq bieten hierfür eine wertvolle Orientierung2,5 – machen auch Sie den Fachinfo-Check:
Therapie nach Patientenwunsch
Tecentriq® subkutan ermöglicht mehr Flexibiltät im Alltag
Neben der klassischen intravenösen Gabe (IV) eröffnet die subkutane Anwendung (SC) neue Freiräume für Patienten und Behandler (HCP) ohne Einbußen bei Wirksamkeit und Sicherheit.6-9
Die Daten der klinischen Studie IMscin001 (SC-Arm: n=247; IV-Arm: n=124; kein cross-over erlaubt) zeigen eine vergleichbare Wirksamkeit und ein ähnliches Sicherheitsprofil für die subkutane und die intravenöse Gabe in Bezug auf das Gesamtüberleben (OS), das progressionsfreie Überleben (PFS) und Sicherheit:
- Gesamtüberleben (OS): 10,9 Monate unter Tecentriq SC vs. 10,1 Monate unter Tecentriq IV (HR: 1,00; p = 0,98).
- Progressionsfreies Überleben (PFS): 2,8 Monate unter Tecentriq SC vs. 2,9 Monate unter Tecentriq IV (HR: 1,05; p = 0,98).
- Sicherheitsprofil: Die Häufigkeit unerwünschter Ereignisse war unter SC vergleichbar mit der etablierten IV-Anwendung. Bei schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (SAEs) und unerwünschten Ereignissen des Grades 3–4 zeigte die subkutane (SC) Behandlung einen numerischen Vorteil.8
Die Mehrheit der Patienten bevorzugt die subkutane Gabe:
- Etwa 8 von 10 Patienten entschieden sich für den Rest ihrer Behandlung für Tecentriq SC, nachdem sie beide Darreichungsformen ausprobiert hatten.11
- Fast 9 von 10 Patienten, die älter als 74 Jahre sind, bevorzugten Tecentriq SC gegenüber IV.12
Darum bevorzugen die Patienten die subkutane Anwendung:
weniger Zeit in der Klinik
(64,4 %, n = 56/87)
komfortabler
(46 %, n = 40/87)
weniger emotionale Belastung
(29,9 %, n = 26/87)
Diese minimale Invasivität kommt genau den Patienten zugute, die sie am meisten benötigen. Die Behandlung mit Tecentriq SC kann wiederholte Venenpunktionen oder zentrale Venenzugänge überflüssig machen. Dadurch werden die Gefäße geschont und das Risiko von Komplikationen reduziert.8,14
Hohe Zufriedenheit bei HCPs:
- 90 % sind von der einfachen oder sehr einfachen Anwendung überzeugt.
- Ca. 85 % sind zufrieden oder sehr zufrieden mit TECENTIQ SC.8,e
- 63,6 – 100,0 % der im Rahmen einer Meta-Analyse befragten HCPs bevorzugen die subkutane Anwendung gegenüber der intravenösen.15,f
e Von den HCPs, die an der Umfrage teilgenommen haben, hatten median 6 TECENTRIQ SC Injektionen verabreicht.
f Basierend auf einer Literaturübersicht, die 16 Studien in onkologischen Settings in Europa einschloss und den Einfluss von s. c. gegenüber i. v. - Applikationsmethoden bei der Behandlung von Krebspatienten untersuchte.
Durch genaues Hinsehen bei der Wahl des Therapieregimes lässt sich die Belastung für fragile Patienten signifikant senken. Die Studiendaten zeigen eindrucksvoll, dass eine Therapie, die das Wohlbefinden und die Autonomie in den Mittelpunkt stellt, das Fundament einer modernen Behandlung bilden sollte. Für platin-ungeeignete Patienten stellt die Mono-Immuntherapie mit Tecentriq eine wirksame und gleichzeitig verträgliche Option dar.
- Liu L, et al. J Thorac Dis 2026;18(1):3.
- Lee SM, et al. Lancet 2023;402:451–463.
- Fletcher JA, et al. Cancer Treat Res Commun 2022;33:100652
- S3-Leitlinie Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms, Langversion 5.0, AWMF-Registernummer: 020/007OL, Stand: Juni 2026.
- Peters S et al. J Thorac Oncol. 2025: S1556-0864(25)00938-4.
- Fachinformation Tecentriq®, aktueller Stand.
- Fachinformation Tecentriq® SC, aktueller Stand.
- Burotto M, et al. J Thorac Oncol 2024;19:1460–1466.
- Burotto M, et al. Ann Oncol 2023;34:693–702.
- Burotto M, et al. IMscin001 final analysis: A randomised Phase 3 study of subcutaneous (SC) versus intravenous (IV) atezolizumab (atezo) in patients with locally advanced or metastatic non-small cell lung cancer (NSCLC). ESMO. 17–21 October 2025. Berlin, Germany.
- Cappuzzo F, et al. IMscin002 final analysis: Patient preference and safety of atezolizumab by subcutaneous and intravenous administration. WCLC. 6–9 September 2025. Barcelona, Spain.
- Majem M, et al. Strength of patient preference for atezolizumab subcutaneous vs intravenous for the treatment of NSCLC and subgroup exploratory analyses from the IMscin002 study. ESMO IO. 11–13 December 2024. Geneva, Switzerland.
- Cappuzzo F, et al. JTO Clin Res Rep 2025;6:100815.
- Wynne C, et al. J Clin Pharmacol 2013;53:192–201.
- Mir S, et al. Bull Cancer 2025:S0007-4551.
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- S3-Leitlinie Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms, Langversion 5.0, AWMF-Registernummer: 020/007OL, Stand: Juni 2026.