Tecentriq® (Atezolizumab) bietet für die Erstlinie beim ES-SCLC vielfältige Möglichkeiten zur Therapiegestaltung und erleichtert damit die Navigation der Therapie – angepasst an die Herausforderungen des ES-SCLC und an Ihre Patienten.4,5
ES-SCLC
Personalisierte Medizin beim fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinom
Den Therapieweg bestmöglich gestalten, ist das Ziel
Mit der Diagnose kleinzelliges Lungenkarzinom im fortgeschrittenen Stadium (ES-SCLC) ändert das Leben von Patienten drastisch die Richtung. Neben der emotionalen Belastung, den vielen Sorgen und offenen Fragen entsteht zugleich die Dringlichkeit, möglichst schnell gegen den aggressiven Krebs vorzugehen.
In dieser neuen Situation geht es nicht nur um die Frage, wie die Therapie aussehen kann, sondern auch darum, wie gut sich die Therapie in den Alltag der Patienten integrieren lässt und Stabilität bietet.
Gerade weil sich der Behandlungsverlauf häufig nicht vorhersagen lässt, braucht es Therapieoptionen, die Orientierung geben und Raum für individuelle Entscheidungen eröffnen.
Die Behandlung des ES-SCLC gleicht einer ungeplanten Routenänderung mit ungewissem Verlauf: Neue Herausforderungen können jederzeit auftreten und Anpassungen erforderlich machen. Umso wichtiger ist die Wahl des Therapieregimes, das eine flexible Navigation durch den Behandlungsverlauf ermöglicht. Doch gibt es eine Therapie mit integrierter Navigation?
Videolänge: 00:39 min
Prof. Dr. med. Wolfgang Schütte
Chefarzt am Krankenhaus Martha-Maria, Halle-Dölau
Der Erstlinienstandard – mehr als Standardausstattung
Die Chemo-Immuntherapie (CIT) als Kombinationstherapie aus Immuntherapie (PD-L1 und PD-1) und platinbasierter Chemotherapie ist der aktuelle Standard für die Erstlinie beim ES-SCLC und hat die Prognose der Patienten maßgeblich verbessert.1,2
Trotzdem ist die Auswahl des Regimes eine richtungsweisende Entscheidung und sollte sich nach den Patientenbedürfnissen und Herausforderungen der Erkrankung richten. Hindernisse, plötzliche Veränderungen und neue Richtungen sind Teil des Therapieweges beim ES-SCLC – eine Situation, die Flexibilität für Patienten und Behandler erfordert.
Die Herausforderungen beim ES-SCLC sind geprägt von dem aggressiven Tumorcharakter im extensiven Stadium: fortschreitende Metastasierung, Tumorprogression und Rezidiv.3
Trotzdem sollten die individuellen Bedürfnisse der Patienten nicht in den Hintergrund rücken. Die Therapie sollte sich möglichst gut in den Alltag integrieren lassen und Spielraum bieten, um auf unterschiedliche Lebenssituationen reagieren zu können. Zudem sollte eine individualisierbare Therapie auch positive Entwicklungen, wie ein gutes Ansprechen und eine beständige Fitness berücksichtigen können.
Melden Sie sich an und erhalten Sie detailliertere Einblicke in die Optionen der Therapiegestaltung – von flexiblen Intervallen bis hin zu Intensivierungsmöglichkeiten.
Das primäre Etappenziel:
den Krebs ausbremsen.
Durch das fortgeschrittene Tumorstadium sind Patienten beim ES-SCLC im Krankheits- und Therapieverlauf einem erhöhten Risiko für eine Tumorprogression und Metastasierung ausgesetzt.3 Die maximale Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) ist daher eine wichtige Grundlage für mehr Stabilität auf dem Therapieweg – für möglichst viele Patienten.
In der Zulassungsstudie IMpower133 zeigte Tecentriq plus Carboplatin/Etoposid (CE) neben signifikanten Therapievorteilen für das Gesamtüberleben auch eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens gegenüber der alleinigen Chemotherapie.6
Tecentriq verfügt über eine umfassende Datenlage zur Erstlinie beim ES-SCLC, aus denen positive Signale für einen stabilen und verlässlichen Behandlungsweg mit Tecentriq + CE hervorgehen.6-9
Vorausschauend navigieren –
die Route individualisieren
Der Therapieweg erscheint häufig von Beginn an vorgegeben und umfasst für die CIT im Regelfall eine Induktionsphase, gefolgt von der Erhaltungsphase mit Mono-Immuntherapie bis zum Therapieversagen, Progress oder Tod.
Trotz des guten Ansprechens vieler Patienten in der Induktionsphase, können letztlich nur knapp 40 % von einer Zweitlinientherapie profitieren – hier bleibt Potenzial ungenutzt.6,10
Aktuelle Untersuchungen und Leitlinienempfehlungen unterstreichen die Bedeutung einer Erstlinien-Erhaltungstherapie beim ES-SCLC.
Auf Basis der CIT mit Tecentriq beschreiben sie den Einsatz von Kombinationstherapien in der Erhaltungsphase.1,2,9,10
Vorausschauend navigieren –
die Route individualisieren
Der Therapieweg erscheint häufig von Beginn an vorgegeben und umfasst für die CIT im Regelfall eine Induktionsphase, gefolgt von der Erhaltungsphase mit Mono-Immuntherapie bis zum Therapieversagen, Progress oder Tod.
Trotz des guten Ansprechens vieler Patienten in der Induktionsphase, können letztlich nur knapp 40 % von einer Zweitlinientherapie profitieren – hier bleibt Potenzial ungenutzt.6,10
Aktuelle Untersuchungen und Leitlinienempfehlungen unterstreichen die Bedeutung einer Erstlinien-Erhaltungstherapie beim ES-SCLC.
Auf Basis der CIT mit Tecentriq beschreiben sie den Einsatz von Kombinationstherapien in der Erhaltungsphase.1,2,9,10
Flexible Routenplanung im Praxisalltag
Mit der Krebsdiagnose verlieren Patienten einen relevanten Anteil an Gestaltungsoptionen für ihr Leben – Zukunftssorgen und Behandlungspläne übernehmen den Alltag. Dennoch haben Patienten unterschiedliche Bedürfnisse, deren Berücksichtigung die Bewältigung des Behandlungsweges erleichtern kann.
Relevante Faktoren können dabei unter anderem die Erreichbarkeit der Ambulanz/Klinik, die Mobilität der Patienten, berufliche und private Verpflichtungen sowie die Dosisverträglichkeit sein.
Tecentriq ermöglicht ab der Erhaltungsphase für die intravenöse Formulierung flexible Verabreichungsintervalle (q2w, q3w, q4w) und bietet damit mehr Optionen zur individuellen Gestaltung dieser Therapiephase.4
Entscheiden Sie gemeinsam mit Ihren Patienten, welches Intervall sich am besten in den Alltag integrieren lässt.4 Zudem legen die Ergebnisse der i-Times-Studie, welche retrospektiv OS-Daten aus randomisierten klinischen Studien mit konkreter Zeiterfassung des Therapiezeitpunkts (vor 12 Uhr, nach 12 Uhr) auswerteten, nahe, dass die Therapieffizienz bei Tecentriq nicht maßgeblich durch die Tageszeit der Verabreichung beeinflusst wird – noch mehr Flexibilität für Ihre Praxis.11
Bloß nicht lange aufhalten lassen
Für den Zeitraum der Verabreichung steht das Leben Ihrer Patienten still. Tecentriq SC ermöglicht die subkutane Verabreichung bei gleicher Wirkstoffexposition und verkürzt damit den Stillstand sowohl für die Patienten als auch die Behandlungszeit für Sie (Kostenpauschale besteht seit Januar 2026).5,12
Eine kleine Veränderung mit großer Wirkung: Eine Studie zur Bewertung der Patientenpräferenzen verdeutlichte, dass Patienten die subkutane Verabreichung gegenüber der intravenösen Gabe bevorzugen. Die subkutante Therapie ging zudem mit einer höheren Zufriedenheit der Patienten einher. Genannte Gründe für die Präferenz von Tecentriq SC waren die Zeitersparnis, reduzierte Unannehmlichkeiten und damit einhergehend ein höherer Komfort während der Verabreichung.13
Bloß nicht lange aufhalten lassen
Für den Zeitraum der Verabreichung steht das Leben Ihrer Patienten still. Tecentriq SC ermöglicht die subkutane Verabreichung bei gleicher Wirkstoffexposition und verkürzt damit den Stillstand sowohl für die Patienten als auch die Behandlungszeit für Sie (Kostenpauschale besteht seit Januar 2026).5,12
Eine kleine Veränderung mit großer Wirkung: Eine Studie zur Bewertung der Patientenpräferenzen verdeutlichte, dass Patienten die subkutane Verabreichung gegenüber der intravenösen Gabe bevorzugen. Die subkutante Therapie ging zudem mit einer höheren Zufriedenheit der Patienten einher. Genannte Gründe für die Präferenz von Tecentriq SC waren die Zeitersparnis, reduzierte Unannehmlichkeiten und damit einhergehend ein höherer Komfort während der Verabreichung.13
Handlungsspielraum bei Kursabweichungen
Trotz optimierter Therapiesequenz besteht beim ES-SCLC beständig das Risiko für einen Progress. Mit Tecentriq können Sie auch in diesem Fall den Kurs halten, denn die Therapie nach dem Schema der IMpower133 kann nach Ihrem Ermessen auch über den Progress hinaus fortgeführt werden.4,5
Videolänge: 04:19 min
Prof. Dr. Martin Reck
Chefarzt der Onkologie der LungenClinic Grosshansdorf
Kein zusätzliches Gepäck tragen müssen
„Wie steht es um Ihre Lebensqualität?“ erscheint eine fast unangemessene Frage beim ES-SCLC angesichts einer fortgeschrittenen Krebserkrankung – wichtig ist sie aber allemal, besonders auch um die Belastungen zu bewerten, die durch die Therapie entstehen.
Gerade im Verlauf einer langen und belastenden Behandlung ist die Lebensqualität ein stabilisierender Faktor, der bei Therapieentscheidungen mitberücksichtigt werden sollte.
In der Zulassungsstudie IMpower133 wurde die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) von Patienten unter Tecentriq plus CE oder alleiniger Chemotherapie in einem doppelt-verblindetem Verfahren erhoben und ausgewertet.6,14 Dabei konnte die Chemo-Immuntherapie die HRQoL bis Woche 54 nachweislich verbessern (ausgenommen zu Woche 45), die alleinige Chemotherapie hingegen nur bis Woche 21.14 Ausschlaggebend dafür kann das günstige Nebenwirkungsprofil von Tecentriq plus CE sein.4-6
Wenn der Krebs die Richtung ändert:
Gemeinsam navigieren
Der Behandlungsweg beim ES-SCLC ist keinesfalls eine Standardroute – vielmehr sollten Flexibilität und die gemeinsame Navigation durch geeignete Therapieoptionen zum Standard werden. Neben medizinischen Parametern spielt auch das Erleben der Therapie durch die Patienten eine zentrale Rolle: Wie kann es gelingen, zwischen Therapie, Alltag und Unsicherheit Stabilität zu finden?
Tecentriq plus CE bildet dabei eine gute Basis, die Ihnen und Ihren Patienten im Therapieverlauf immer wieder Optionen ermöglicht – für eine effiziente, patientenzentierte Behandlung, die Vertrauen und Handlungsspielraum schafft.
Wenn der Krebs die Richtung ändert:
Gemeinsam navigieren
Der Behandlungsweg beim ES-SCLC ist keinesfalls eine Standardroute – vielmehr sollten Flexibilität und die gemeinsame Navigation durch geeignete Therapieoptionen zum Standard werden. Neben medizinischen Parametern spielt auch das Erleben der Therapie durch die Patienten eine zentrale Rolle: Wie kann es gelingen, zwischen Therapie, Alltag und Unsicherheit Stabilität zu finden?
Tecentriq plus CE bildet dabei eine gute Basis, die Ihnen und Ihren Patienten im Therapieverlauf immer wieder Optionen ermöglicht – für eine effiziente, patientenzentierte Behandlung, die Vertrauen und Handlungsspielraum schafft.
Videolänge: 05:08 min
Dr. Patricia Hortig
Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie, MVZ-Praxis Pneumologie in Treuenbrietzen
- Bleckmann A et al. Lungenkarzinom, kleinzellig (SCLC). Onkopedia Leitlinie, Stand: September 2025.
- S3-Leitlinie Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms, Langversion 5.01 (Konsultationsversion), AWMF-Registernummer: 020-007OL, Stand: April 2026.
- Rudin CM et al., Nature Reviews, Disease Primers, 2021;7:3.
- Bleckmann A et al. Lungenkarzinom, kleinzellig (SCLC). Onkopedia Leitlinie, Stand: September 2025.
- S3-Leitlinie Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms, Langversion 5.01 (Konsultationsversion), AWMF-Registernummer: 020-007OL, Stand: April 2026.
- Rudin CM et al., Nature Reviews, Disease Primers, 2021;7:3.
- Fachinformation Tecentriq®, aktueller Stand.
- Fachinformation Tecentriq® SC, aktueller Stand.
- Horn L et al. N Engl J Med 2018; 379 (23): 2220-2229.
- Rudin CM et al. J Clin Oncol 2024;42(3): 324-335.
- Sands J et al. JCO 2022; 40:TPS8606.
- Paz-Ares et al. Lancet 2025; 405(10495):219-2143.
- Paz-Ares L et al. Clin Lung Cancer 2025; 26(3): 168-178.
- Peters et. al., ELCC 2026, LBA2.
- Burotto M et al., Ann Oncol. 2023;34(8):693-702.
- Capuzzo et al., European Lung Cancer Congress (ELCC) 2024.
- Mansfield A et al. Annal Oncol. 2020; 31: 310-7.