MS
Multiple Sklerose
MS-Progression effektiv
therapieren
Progression & Ocrevus
Der klinische Verlauf der Multiplen Sklerose (MS) kann darüber hinwegtäuschen, dass die MS eine progressive Erkrankung von Anfang an ist. Das Ziel einer jeden Therapie sollte sein, das Fortschreiten der MS ─ auch unabhängig von Schüben ─ möglichst frühzeitig und anhaltend zu verlangsamen. Daher ist es wichtig, möglichst früh mit einer hocheffektiven Therapie zu beginnen. Lediglich Schübe zu vermeiden, reicht nicht aus.
Der klinische Verlauf der Multiplen Sklerose (MS) kann darüber hinwegtäuschen, dass die MS eine progressive Erkrankung von Anfang an ist. Das Ziel einer jeden Therapie sollte sein, das Fortschreiten der MS ─ auch unabhängig von Schüben ─ möglichst frühzeitig und anhaltend zu verlangsamen. Daher ist es wichtig, möglichst früh mit einer hocheffektiven Therapie, wie Ocrevus® zu beginnen. Lediglich Schübe zu vermeiden, reicht nicht aus.
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Ocrevus – jetzt auch subkutan
Seit dem 20.06.2024 ist Ocrevus® (Ocrelizumab) auch mit subkutaner (s.c.) Applikationsform bei RMS und PPMS zugelassen – bei einem 2-mal jährlichen Applikationsintervall und einer reinen Injektionsdauer von 10 Minuten. Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie OCARINA II, in der die s.c.-Formulierung von Ocrevus gegenüber der intravenösen Gabe nicht unterlegen war – bei einem in beiden Studienarmen konsistenten Sicherheitsprofil.
Alle Informationen zu Ocrevus s.c. sowie Downloadmaterial finden Sie hier
Quellen: Newsome SD et al., AAN 2024; S31.001; Fachinformation Ocrevus® s.c. 920 mg
[M-DE-00021838]
Klinische und Real-World-Studien zeigen zunehmend, dass die schubunabhängige Progression (PIRA) auch bei der schubförmigen Form der Multiplen Sklerose (RMS) wesentlich zum Fortschreiten der Erkrankung beiträgt.1-4 Das verdeutlicht auch eine Auswertung gepoolter Daten der OPERA-Studienpopulation zu Ocrevus® (Ocrelizumab): Eine Behinderungsprogression erfolgte zu 82,4 % aufgrund einer schubunabhängigen Verschlechterung.1
Um die Krankheitsprogression frühzeitig zu bremsen und den negativen Einfluss von PIRA langfristig zu verringern, empfehlen aktuelle Studien den frühen Einsatz hocheffektiver Therapien. Dass MS-Patient:innen von einem frühen, hochwirksamen Therapiebeginn profitieren können, zeigen auch Langzeitdaten über 11 Jahre zu Ocrevus bei RMS und frühera PPMS:
- RMS- und PPMS-Patient:innen, die von Beginn an mit Ocrevus behandelt wurden, profitieren stärker von einer Verlangsamung der Behinderungsprogression im Vergleich zu Patient:innen, die in den ersten 2-3 Jahren in der Kontrollgruppe waren.5
- Zudem bestätigen vorliegende Studiendaten ein über 11 Jahre konsistent günstiges Nutzen-Risiko-Profil von Ocrevus: Die Rate der schwerwiegenden Infektionen blieb über den gesamten Beobachtungszeitraum stabil und war vergleichbar mit den zu erwartenden Raten aus Real-World-MS-Registern.6
a frühe primär progrediente Multiple Sklerose (PPMS), charakterisiert anhand der Krankheitsdauer und dem Grad der Behinderung sowie mit Bildgebungsmerkmalen, die typisch für eine Entzündungsaktivität sind.
1. Kappos L et al., JAMA Neurol 2020; 77 :1-9 (p=0,029)
2. Cree BA et al., AnnNeurol 2019; 85(5): 653−666
3. Tur et al., JAMA Neurology 2023; 80(2), 151–160
4. Kappos L et al., EAN 2020; Oral presentation O2034
5. Hauser S et al., ECTRIMS 2024; P1664
6. Hauser S et al., ECTRIMS 2024; P300