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Richtungsweisende Erkenntnisse

Auf dem diesjährigen Kongress des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS 2026) standen richtungsweisende Erkenntnisse zur Therapie der Multiplen Sklerose (MS) sowie seltener neuroimmunologischer Erkrankungen wie NMOSD und MOGAD im Mittelpunkt.1-8 Die aktuellen Daten aus klinischen Studien und internationalen Real-World-Kohorten verdeutlichen einmal mehr: Ein früher Start macht im Alltag einen entscheidenden Unterschied.1-6

Bei schubförmiger MS (RMS) bekräftigen die aktuellen Langzeit- und Praxisdaten: Konsequentes Handeln ab Tag 1 eröffnet die Chance auf eine Verbesserung von Anfang an.1-3 Der frühzeitige Einsatz einer hochwirksamen Therapie zielt auf langfristige Stabilität & mehr Ruhe im Alltag – damit Patient:innen ihr gewohntes Leben im Beruf und privat mit maximaler Freiheit fortführen können.1-6

Gleiches gilt für seltene Erkrankungen wie NMOSD und MOGAD: Hier liefern neue Phase-III- und Pharmakovigilanzdaten essenzielle Evidenz für eine verlässliche Schubprävention und ein sicheres Therapiemanagement über spezifische Lebensphasen hinweg.7-8

Erfahren Sie im geschützten Fachbereich mehr über die konkreten Studienergebnisse, Sicherheitsanalysen und Praxisableitungen:

Die ECTRIMS-Highlights im Überblick:

1. Multiple Sklerose (RMS): Hochwirksam in der First Line

  • Langzeitkontrolle über 6 Jahre: Anhaltende Schubfreiheit, Progressionshemmung und NEDA-Raten (ENSEMBLE & LIBERTO).
  • Für mehr Normalität im Alltag und Beruf: Signifikante Reduktion von Fatigue, Erhalt der Erwerbstätigkeit und sozioökonomische Entlastung (MusicalE & MoOzArt).
  • Neuroprotektion von Beginn an: Verlangsamung des Gehirnvolumenverlusts durch frühen Behandlungsbeginn.
  • Langzeitevidenz aus der Praxis: Über 80 % anhaltende Schubfreiheit und bestätigte Behinderungsverbesserung (CDI) über 6 Jahre (MSBase).
  • Freiheit und Flexibilität im Alltag: Hohe Patient:innenzufriedenheit und Zeitersparnis durch moderne subkutane Verabreichung (SurfSubQ).

2. Spezifische Patient:innengruppen bei MS

  • Pädiatrische MS (ab 10 Jahren): Phase-III-Ergebnisse zu Schubratenreduktion, B-Zell-Selektivität, Impfschutz und MRT-Kontrolle bei Kindern und Jugendlichen (OPERETTA II).
  • Ältere Patient:innen (> 55 Jahre): Krankheitsstabilisierung (NEP) und Sicherheitsprofil im höheren Lebensalter (CONSONANCE).
  • Familienplanung & Stillzeit: Immunologische Dynamik (B-Zell-Reconstitution, sNfL-Werte) in der peripartalen Phase (MINORE).

3. Praxisnahe Differenzierung von Anti-CD20-Therapien

  • Sicherheit im Langzeitverlauf: Serum-IgG-Spiegel und Hypogammaglobulinämie-Raten im Praxisvergleich.
  • Krankheitsaktivität im MRT: Differenzierte Effekte auf T2-Läsionen und Gehirnatrophie.
  • Therapietreue: Ursachen und Zeitfenster für therapeutische Wechselentscheidungen.

4. Seltene Erkrankungen: NMOSD & MOGAD

  • MOGAD – Erkenntnisse aus der klinischen Entwicklung: Aktuelle Phase-III-Daten zum schubförmigen Verlauf (METEOROID).
  • NMOSD – Sicherheit und Familienplanung: Aktuelle Pharmakovigilanzdaten zu Schwangerschaftsverläufen und maternaler/fetaler Sicherheit unter gezielter IL-6-Rezeptor-Inhibition (CONFIDENCE).

1. Multiple Sklerose (RMS): Hochwirksam in der First Line

  • Langzeitkontrolle über 6 Jahre: Anhaltende Schubfreiheit, Progressionshemmung und NEDA-Raten (ENSEMBLE & LIBERTO).
  • Für mehr Normalität im Alltag und Beruf: Signifikante Reduktion von Fatigue, Erhalt der Erwerbstätigkeit und sozioökonomische Entlastung (MusicalE & MoOzArt).
  • Neuroprotektion von Beginn an: Verlangsamung des Gehirnvolumenverlusts durch frühen Behandlungsbeginn.
  • Langzeitevidenz aus der Praxis: Über 80 % anhaltende Schubfreiheit und bestätigte Behinderungsverbesserung (CDI) über 6 Jahre (MSBase).
  • Freiheit und Flexibilität im Alltag: Hohe Patient:innenzufriedenheit und Zeitersparnis durch moderne subkutane Verabreichung (SurfSubQ).

3. Praxisnahe Differenzierung von Anti-CD20-Therapien

  • Sicherheit im Langzeitverlauf: Serum-IgG-Spiegel und Hypogammaglobulinämie-Raten im Praxisvergleich.
  • Krankheitsaktivität im MRT: Differenzierte Effekte auf T2-Läsionen und Gehirnatrophie.
  • Therapietreue: Ursachen und Zeitfenster für therapeutische Wechselentscheidungen.

2. Spezifische Patient:innengruppen bei MS

  • Pädiatrische MS (ab 10 Jahren): Phase-III-Ergebnisse zu Schubratenreduktion, B-Zell-Selektivität, Impfschutz und MRT-Kontrolle bei Kindern und Jugendlichen (OPERETTA II).
  • Ältere Patient:innen (> 55 Jahre): Krankheitsstabilisierung (NEP) und Sicherheitsprofil im höheren Lebensalter (CONSONANCE).
  • Familienplanung & Stillzeit: Immunologische Dynamik (B-Zell-Reconstitution, sNfL-Werte) in der peripartalen Phase (MINORE).

4. Seltene Erkrankungen: NMOSD & MOGAD

  • MOGAD – Erkenntnisse aus der klinischen Entwicklung: Aktuelle Phase-III-Daten zum schubförmigen Verlauf (METEOROID).
  • NMOSD – Sicherheit und Familienplanung: Aktuelle Pharmakovigilanzdaten zu Schwangerschaftsverläufen und maternaler/fetaler Sicherheit unter gezielter IL-6-Rezeptor-Inhibition (CONFIDENCE).

1. Multiple Sklerose (RMS): Hochwirksam in der First Line

  • Langzeitkontrolle über 6 Jahre: Anhaltende Schubfreiheit, Progressionshemmung und NEDA-Raten (ENSEMBLE & LIBERTO).
  • Für mehr Normalität im Alltag und Beruf: Signifikante Reduktion von Fatigue, Erhalt der Erwerbstätigkeit und sozioökonomische Entlastung (MusicalE & MoOzArt).
  • Neuroprotektion von Beginn an: Verlangsamung des Gehirnvolumenverlusts durch frühen Behandlungsbeginn.
  • Langzeitevidenz aus der Praxis: Über 80 % anhaltende Schubfreiheit und bestätigte Behinderungsverbesserung (CDI) über 6 Jahre (MSBase).
  • Freiheit und Flexibilität im Alltag: Hohe Patient:innenzufriedenheit und Zeitersparnis durch moderne subkutane Verabreichung (SurfSubQ).

3. Praxisnahe Differenzierung von Anti-CD20-Therapien

  • Sicherheit im Langzeitverlauf: Serum-IgG-Spiegel und Hypogammaglobulinämie-Raten im Praxisvergleich.
  • Krankheitsaktivität im MRT: Differenzierte Effekte auf T2-Läsionen und Gehirnatrophie.
  • Therapietreue: Ursachen und Zeitfenster für therapeutische Wechselentscheidungen.

2. Spezifische Patient:innengruppen bei MS

  • Pädiatrische MS (ab 10 Jahren): Phase-III-Ergebnisse zu Schubratenreduktion, B-Zell-Selektivität, Impfschutz und MRT-Kontrolle bei Kindern und Jugendlichen (OPERETTA II).
  • Ältere Patient:innen (> 55 Jahre): Krankheitsstabilisierung (NEP) und Sicherheitsprofil im höheren Lebensalter (CONSONANCE).
  • Familienplanung & Stillzeit: Immunologische Dynamik (B-Zell-Reconstitution, sNfL-Werte) in der peripartalen Phase (MINORE).

4. Seltene Erkrankungen: NMOSD & MOGAD

  • MOGAD – Erkenntnisse aus der klinischen Entwicklung: Aktuelle Phase-III-Daten zum schubförmigen Verlauf (METEOROID).
  • NMOSD – Sicherheit und Familienplanung: Aktuelle Pharmakovigilanzdaten zu Schwangerschaftsverläufen und maternaler/fetaler Sicherheit unter gezielter IL-6-Rezeptor-Inhibition (CONFIDENCE).

1. Multiple Sklerose (RMS): Hochwirksam in der First Line

  • Langzeitkontrolle über 6 Jahre: Anhaltende Schubfreiheit, Progressionshemmung und NEDA-Raten (ENSEMBLE & LIBERTO).
  • Für mehr Normalität im Alltag und Beruf: Signifikante Reduktion von Fatigue, Erhalt der Erwerbstätigkeit und sozioökonomische Entlastung (MusicalE & MoOzArt).
  • Neuroprotektion von Beginn an: Verlangsamung des Gehirnvolumenverlusts durch frühen Behandlungsbeginn.
  • Langzeitevidenz aus der Praxis: Über 80 % anhaltende Schubfreiheit und bestätigte Behinderungsverbesserung (CDI) über 6 Jahre (MSBase).
  • Freiheit und Flexibilität im Alltag: Hohe Patient:innenzufriedenheit und Zeitersparnis durch moderne subkutane Verabreichung (SurfSubQ).

3. Praxisnahe Differenzierung von Anti-CD20-Therapien

  • Sicherheit im Langzeitverlauf: Serum-IgG-Spiegel und Hypogammaglobulinämie-Raten im Praxisvergleich.
  • Krankheitsaktivität im MRT: Differenzierte Effekte auf T2-Läsionen und Gehirnatrophie.
  • Therapietreue: Ursachen und Zeitfenster für therapeutische Wechselentscheidungen.

2. Spezifische Patient:innengruppen bei MS

  • Pädiatrische MS (ab 10 Jahren): Phase-III-Ergebnisse zu Schubratenreduktion, B-Zell-Selektivität, Impfschutz und MRT-Kontrolle bei Kindern und Jugendlichen (OPERETTA II).
  • Ältere Patient:innen (> 55 Jahre): Krankheitsstabilisierung (NEP) und Sicherheitsprofil im höheren Lebensalter (CONSONANCE).
  • Familienplanung & Stillzeit: Immunologische Dynamik (B-Zell-Reconstitution, sNfL-Werte) in der peripartalen Phase (MINORE).

4. Seltene Erkrankungen: NMOSD & MOGAD

  • MOGAD – Erkenntnisse aus der klinischen Entwicklung: Aktuelle Phase-III-Daten zum schubförmigen Verlauf (METEOROID).
  • NMOSD – Sicherheit und Familienplanung: Aktuelle Pharmakovigilanzdaten zu Schwangerschaftsverläufen und maternaler/fetaler Sicherheit unter gezielter IL-6-Rezeptor-Inhibition (CONFIDENCE).

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Behinderungsprogression bei Multipler Sklerose (MS) startet ab Tag 1. Die auf dem diesjährigen Kongress des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) präsentierten neuen Daten unterstreichen die Bedeutung eines frühzeitigen Einsatzes hochwirksamer Therapien für langfristige Stabilität und mehr Ruhe im Alltag mit MS.1-3 Im Fokus stehen 6-Jahres-Langzeitergebnisse zu Ocrelizumab in der First Line, gestützt durch Real-World-Evidenz aus dem klinischen Alltag und ergänzt um Untersuchungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren.

Weitere Schwerpunkte sind Vorteile der im Praxisalltag anwenderfreundlichen subkutanen Applikation von Ocrelizumab sowie neue Daten zur Differenzierung von Anti-CD20-Therapien.

Erkenntnisse zu Satralizumab bei Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein-Antikörper-assoziierte Erkrankung (MOGAD) zeigen zudem Potenziale als präventive Behandlung bei einer Population mit hochaktiver, rezidivierender MOGAD und für eine verbesserte Erholung im Falle eines Schubs.

Ocrelizumab in der First Line: Aktuelle Erkenntnisse
Ocrelizumab in der First Line: 6-Jahres-Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit (Update ENSEMBLE-LIBERTO)

Das Wichtigste im Überblick

Die prospektive, offene Phase-IIIb/IV-Studie ENSEMBLE-LIBERTO untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit von Ocrelizumab in der First Line über einen Zeitraum von 6 Jahren bei therapienaiven Patient:innen mit schubförmig remittierender MS (RRMS) im Frühstadium (n=616).4 Die Ergebnisse zeigen:

  • eine langfristige Krankheitskontrolle (0,017 kumulative jährliche Schubrate [ARR] und 75 % Freiheit von gemäß den NEDA-Kriterien definierter Krankheitsaktivität [NEDA-3] über 6 Jahre) unter Ocrelizumab;
  • 89 % der Patient:innen wiesen keine Verschlechterung auf der Expanded Disability Status Scale (EDSS) auf.
  • Das Sicherheitsprofil entsprach den bisherigen Erkenntnissen zu Ocrelizumab.

Zentrale Studienergebnisse

  • Über einen Zeitraum von 6 Jahren traten Schübe nur selten auf:
    • Kumulative 6-Jahres-ARR: 0,017 (95 % Konfidenzintervall [KI] 0,012-0,22)
    • Schub pro Jahr: 1-2 von 100 Patient:innen
    • Schubfrei (Abb. 1): 90,9 % der Patient:innen (95 % KI 88,4%-93,1%)

Abbildung 1: Anteil der Patient:innen ohne Schub (%) in den Jahren 1 bis 6. Modifiziert nach Bermel R.A. et al.4

KI, Konfidenzintervall

  • Magnetresonanztomographie (MRT): Bei 89,6 % der Patient:innen (95 % KI 86,3%-91,9%) keine radiologische Aktivität
  • NEDA-3 (Abb. 2):
    • 75,0 % der Patient:innen erreichten NEDA-3 über 6 Jahre
    • Jährliche NEDA-3-Raten zwischen 87,8 % und 98,5 %

Abbildung 2: Anteil der Patient:innen (%) mit NEDA-3-Status (%) in den Jahren 1 bis 6. Modifiziert nach Bermel R.A. et al.4

48W, 48 Wochen; CDP, bestätigte Behinderungsprogression; EDSS, Expanded Disability Status Scale; Gd+, gadolinium-anreichernd; N/E, neu und/oder sich vergrößernd; NEDA, keine Anzeichen einer Krankheitsaktivität; MRT, Magnetresonanztomographie; T1w, T1-gewichtet; T2w, T2-gewichtet. aDefiniert anhand von 48W CDP, protokolldefinierten Schüben und MRT bei der ENSEMBLE-Re-Baseline in Woche 8. bDie Daten für Jahr 4,5 umfassten Daten von Woche 192 (Jahr 4) bis Woche 216 (Jahr 4,5). Daten für Jahr 5 (Woche 192 bis Woche 240) lagen nicht vor.

  • No Evidence of Progression or Active Disease (NEPAD): 62,2 %
  • EDSS und Funktion der oberen Extremitäten: Bei mehr Patient:innen eine Verbesserung als eine Verschlechterung.
    • Keine Verschlechterung
      • bei 89 % der Patient:innen im EDSS (Anstieg um ≥ 1 Punkt, wenn der Ausgangswert ≥ 1 betrug, bzw. als ein Anstieg um ≥ 1,5 Punkte, wenn der Ausgangswert < 1,0 betrug)
      • bei 82 % der Patient:innen im Timed 25-Foot Walk (T25FW) (um ≥ 20 %)
      • bei 93 % der Patient:innen im 9-Hole Peg Test (9HPT) (um ≥ 20 %).
    • Verbesserung
      • bei 33 % der Patient:innen im EDSS (Verringerung um ≥ 1,0 Punkt gegenüber dem Ausgangswert bei Patient:innen mit einem Ausgangs-EDSS von ≥ 2,0; n = 320)
      • bei 23 % der Patient:innen im T25FW (Gesamtkohorte)
      • bei 14 % der Patient:innen im 9HPT (Gesamtkohorte)
  • Sicherheitsprofil: Entsprach weiterhin dem bekannten Ocrelizumab-Profil.

Die 6-Jahres-Langzeitdaten untermauern die Bedeutung von Ocrelizumab in der First Line als hocheffektive Strategie zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs und zum Erhalt der langfristigen Funktionsfähigkeit, Selbstständigkeit sowie Lebensqualität.

Zum Poster von Bermel R.A. et al.
Klicken Sie hier, für mehr Informationen und Downloadmaterial zu Ocrevus in der First Line oder lesen Sie weiter für mehr Datenhighlights vom ECTRIMS.
Kinder und Jugendliche: Spezifische Patient:innengruppe (Update OPERETTA II)

In der Phase-III-Studie OPERETTA II wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Ocrelizumab im Vergleich zu Fingolimod bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10-17 Jahren und einem Körpergewicht ≥25 kg mit RRMS untersucht.5-7

Seit dem 16. Oktober 2026 ist Ocrelizumab in Europa für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen ab 10 Jahren mit schubförmiger MS (RMS) mit aktiver Erkrankung, definiert durch klinischen Befund oder Bildgebung, zugelassen.2

Subgruppenanalyse nach 96 Wochen und OLE

Studienbeschreibung Ergebnisse

Eine Subgruppenanalyse der Daten aus der Doppelblindphase der Phase-III-Studie OPERETTA II bis zur 96. Woche.5

Ocrelizumab: n=35
Fingolimod: n=36

  • ARR: Signifikante Reduktion unter Ocrelizumab vs. Fingolimod (0,021 [95 % KI 0,004-0,104] vs. 0,143 [95 % KI 0,053-0,388]).

Offene Verlängerungsphase (OLE):
Nach Abschluss der doppelblinden Hauptphase konnten Patient:innen in der OLE der Studie OPERETTA II wechseln, in der alle Patient:innen Ocrelizumab erhielten (Doppelblindphase + OLE: n=93; OLE: n=59).5

  • Schübe: Keine neuen Schübe nach 48 Wochen unter Ocrelizumab.
  • MRT: Verringerung neuer oder sich vergrößernder T2-hyperintense Läsionen unter Ocrelizumab.
  • Sicherheitsprofil: Konsistent mit dem bisher bekannten Ocrelizumab-Profil; keine neuen Sicherheitssignale.

Eine Subgruppenanalyse der Daten aus der Doppelblindphase der Phase-III-Studie OPERETTA II bis zur 96. Woche.5

Ocrelizumab: n=35
Fingolimod: n=36

Offene Verlängerungsphase (OLE):
Nach Abschluss der doppelblinden Hauptphase konnten Patient:innen in der OLE der Studie OPERETTA II wechseln, in der alle Patient:innen Ocrelizumab erhielten (Doppelblindphase + OLE: n=93; OLE: n=59).5

  • ARR: Signifikante Reduktion unter Ocrelizumab vs. Fingolimod (0,021 [95 % KI 0,004-0,104] vs. 0,143 [95 % KI 0,053-0,388]).
  • Schübe: Keine neuen Schübe nach 48 Wochen unter Ocrelizumab.
  • MRT: Verringerung neuer oder sich vergrößernder T2-hyperintense Läsionen unter Ocrelizumab.
  • Sicherheitsprofil: Konsistent mit dem bisher bekannten Ocrelizumab-Profil; keine neuen Sicherheitssignale.

Eine Subgruppenanalyse der Daten aus der Doppelblindphase der Phase-III-Studie OPERETTA II bis zur 96. Woche.5

Ocrelizumab: n=35
Fingolimod: n=36

Offene Verlängerungsphase (OLE):
Nach Abschluss der doppelblinden Hauptphase konnten Patient:innen in der OLE der Studie OPERETTA II wechseln, in der alle Patient:innen Ocrelizumab erhielten (Doppelblindphase + OLE: n=93; OLE: n=59).5

  • ARR: Signifikante Reduktion unter Ocrelizumab vs. Fingolimod (0,021 [95 % KI 0,004-0,104] vs. 0,143 [95 % KI 0,053-0,388]).
  • Schübe: Keine neuen Schübe nach 48 Wochen unter Ocrelizumab.
  • MRT: Verringerung neuer oder sich vergrößernder T2-hyperintense Läsionen unter Ocrelizumab.
  • Sicherheitsprofil: Konsistent mit dem bisher bekannten Ocrelizumab-Profil; keine neuen Sicherheitssignale.
Studienbeschreibung

Eine Subgruppenanalyse der Daten aus der Doppelblindphase der Phase-III-Studie OPERETTA II bis zur 96. Woche.5

Ocrelizumab: n=35
Fingolimod: n=36

Offene Verlängerungsphase (OLE):
Nach Abschluss der doppelblinden Hauptphase konnten Patient:innen in der OLE der Studie OPERETTA II wechseln, in der alle Patient:innen Ocrelizumab erhielten (Doppelblindphase + OLE: n=93; OLE: n=59).5

Ergebnisse
  • ARR: Signifikante Reduktion unter Ocrelizumab vs. Fingolimod (0,021 [95 % KI 0,004-0,104] vs. 0,143 [95 % KI 0,053-0,388]).
  • Schübe: Keine neuen Schübe nach 48 Wochen unter Ocrelizumab.
  • MRT: Verringerung neuer oder sich vergrößernder T2-hyperintense Läsionen unter Ocrelizumab.
  • Sicherheitsprofil: Konsistent mit dem bisher bekannten Ocrelizumab-Profil; keine neuen Sicherheitssignale.

Die Ergebnisse belegen, dass Ocrelizumab bei Kindern und Jugendlichen mit RRMS eine wirksame Kontrolle der Krankheitsaktivität zeigt und dabei ein Sicherheitsprofil aufweist, das mit dem aus adulten Studien vergleichbar ist.

Zum Poster von Deiva K. et al.

Immunfunktion

Studienbeschreibung Ergebnisse

Weiterführende Analyse der Studie OPERETTA II zur Charakterisierung der Auswirkungen von Ocrelizumab vs. Fingolimod auf die Immunfunktion bei Jugendlichen.6

  • Ocrelizumab reduzierte selektiv B-Zellen, wobei andere Immunzellen kaum oder gar nicht beeinträchtigt wurden. Bei Fingolimod wurden Verringerungen über alle untersuchten Immunzellen hinweg beobachtet.
  • IgA- und IgG-Spiegel unterhalb der unteren Grenze des Normbereichs traten in beiden Behandlungsgruppen ähnlich häufig auf.
  • Unter Ocrelizumab wiesen mehr Patient:innen IgM-Werte unterhalb der unteren Grenze des Normbereichs auf, entsprechend den Beobachtungen bei Erwachsenen mit RMS; zum Zeitpunkt des Cutoffs wurde in keinem der beiden Behandlungsarme ein Zusammenhang zwischen Hypogammaglobulinämie und schweren Infektionen festgestellt.
  • Ocrelizumab wurde gut vertragen, und die Rate schwerer Infektionen war im Vergleich zu Fingolimod ähnlich gering.

Weiterführende Analyse der Studie OPERETTA II zur Charakterisierung der Auswirkungen von Ocrelizumab vs. Fingolimod auf die Immunfunktion bei Jugendlichen.6

  • Ocrelizumab reduzierte selektiv B-Zellen, wobei andere Immunzellen kaum oder gar nicht beeinträchtigt wurden. Bei Fingolimod wurden Verringerungen über alle untersuchten Immunzellen hinweg beobachtet.
  • IgA- und IgG-Spiegel unterhalb der unteren Grenze des Normbereichs traten in beiden Behandlungsgruppen ähnlich häufig auf.
  • Unter Ocrelizumab wiesen mehr Patient:innen IgM-Werte unterhalb der unteren Grenze des Normbereichs auf, entsprechend den Beobachtungen bei Erwachsenen mit RMS; zum Zeitpunkt des Cutoffs wurde in keinem der beiden Behandlungsarme ein Zusammenhang zwischen Hypogammaglobulinämie und schweren Infektionen festgestellt.
  • Ocrelizumab wurde gut vertragen, und die Rate schwerer Infektionen war im Vergleich zu Fingolimod ähnlich gering.

Weiterführende Analyse der Studie OPERETTA II zur Charakterisierung der Auswirkungen von Ocrelizumab vs. Fingolimod auf die Immunfunktion bei Jugendlichen.6

  • Ocrelizumab reduzierte selektiv B-Zellen, wobei andere Immunzellen kaum oder gar nicht beeinträchtigt wurden. Bei Fingolimod wurden Verringerungen über alle untersuchten Immunzellen hinweg beobachtet.
  • IgA- und IgG-Spiegel unterhalb der unteren Grenze des Normbereichs traten in beiden Behandlungsgruppen ähnlich häufig auf.
  • Unter Ocrelizumab wiesen mehr Patient:innen IgM-Werte unterhalb der unteren Grenze des Normbereichs auf, entsprechend den Beobachtungen bei Erwachsenen mit RMS; zum Zeitpunkt des Cutoffs wurde in keinem der beiden Behandlungsarme ein Zusammenhang zwischen Hypogammaglobulinämie und schweren Infektionen festgestellt.
  • Ocrelizumab wurde gut vertragen, und die Rate schwerer Infektionen war im Vergleich zu Fingolimod ähnlich gering.
Studienbeschreibung

Weiterführende Analyse der Studie OPERETTA II zur Charakterisierung der Auswirkungen von Ocrelizumab vs. Fingolimod auf die Immunfunktion bei Jugendlichen.6

Ergebnisse
  • Ocrelizumab reduzierte selektiv B-Zellen, wobei andere Immunzellen kaum oder gar nicht beeinträchtigt wurden. Bei Fingolimod wurden Verringerungen über alle untersuchten Immunzellen hinweg beobachtet.
  • IgA- und IgG-Spiegel unterhalb der unteren Grenze des Normbereichs traten in beiden Behandlungsgruppen ähnlich häufig auf.
  • Unter Ocrelizumab wiesen mehr Patient:innen IgM-Werte unterhalb der unteren Grenze des Normbereichs auf, entsprechend den Beobachtungen bei Erwachsenen mit RMS; zum Zeitpunkt des Cutoffs wurde in keinem der beiden Behandlungsarme ein Zusammenhang zwischen Hypogammaglobulinämie und schweren Infektionen festgestellt.
  • Ocrelizumab wurde gut vertragen, und die Rate schwerer Infektionen war im Vergleich zu Fingolimod ähnlich gering.
Zum Poster von Bar-Or A. et al.

Impfschutz

Studienbeschreibung Ergebnisse

Weiterführende Analyse der Studie OPERETTA II zur Ermittlung des Seropositivitätsstatus hinsichtlich durch Impfung vermeidbarer Infektionen sowie Bewertung von Durchbruchsinfektionen durch bestimmte Erreger im Kindesalter.7

  • Bei der Mehrheit der Patient:innen (81–100 %) mit pädiatrischer MS blieb die bereits bestehende Immunität gegen gängige Impfstoffe für Kinder während der Behandlung mit Ocrelizumab oder Fingolimod erhalten.

Weiterführende Analyse der Studie OPERETTA II zur Ermittlung des Seropositivitätsstatus hinsichtlich durch Impfung vermeidbarer Infektionen sowie Bewertung von Durchbruchsinfektionen durch bestimmte Erreger im Kindesalter.7

  • Bei der Mehrheit der Patient:innen (81–100 %) mit pädiatrischer MS blieb die bereits bestehende Immunität gegen gängige Impfstoffe für Kinder während der Behandlung mit Ocrelizumab oder Fingolimod erhalten.

Weiterführende Analyse der Studie OPERETTA II zur Ermittlung des Seropositivitätsstatus hinsichtlich durch Impfung vermeidbarer Infektionen sowie Bewertung von Durchbruchsinfektionen durch bestimmte Erreger im Kindesalter.7

  • Bei der Mehrheit der Patient:innen (81–100 %) mit pädiatrischer MS blieb die bereits bestehende Immunität gegen gängige Impfstoffe für Kinder während der Behandlung mit Ocrelizumab oder Fingolimod erhalten.
Studienbeschreibung

Weiterführende Analyse der Studie OPERETTA II zur Ermittlung des Seropositivitätsstatus hinsichtlich durch Impfung vermeidbarer Infektionen sowie Bewertung von Durchbruchsinfektionen durch bestimmte Erreger im Kindesalter.7

Ergebnisse
  • Bei der Mehrheit der Patient:innen (81–100 %) mit pädiatrischer MS blieb die bereits bestehende Immunität gegen gängige Impfstoffe für Kinder während der Behandlung mit Ocrelizumab oder Fingolimod erhalten.

Das verdeutlicht, dass die bereits bestehende humorale Immunität gegenüber Standardimpfstoffen über einen längeren Zeitraum hinweg erhalten bleibt.

Zum Poster von Bannwell B. et al.

Die in OPERETTA II gezeigte Wirksamkeit und Sicherheit von Ocrelizumab bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10–17 Jahren unterstützt den frühestmöglichen Einsatz einer hochwirksamen Therapie bei aktiver pädiatrischer MS. Als Beispiel für eine besonders frühe und hohe Krankheitsaktivität bestätigt der Verlauf bei jungen Patient:innen das Prinzip, dass ein frühes und konsequentes Handeln ab Tag 1 zählt – bei Kindern und Jugendlichen ebenso wie bei Erwachsenen.

Versorgungsalltag: Neue First Line-Evidenz aus der Praxis (MSBase)
Studienbeschreibung Ergebnisse

Real-World-Evidenz aus einer retrospektiven Kohortenstudie an Patient:innen mit RMS im Frühstadium im Rahmen des internationalen MSBase-Registers zur Wirksamkeit und Sicherheit von Ocrelizumab in der First Line.8

  • Gesamt-ARR: 0,063 (95 % KI 0,057-0,069) pro Personenjahr.
  • Schubfrei: 84 % der Patient:innen nach 6 Jahren (95 % KI 81,5-85,5 %).
  • Schubunabhängige Progression (PIRA): Ca. 85 % der Patient:innen (95 % KI 82,0%-87,2%) blieben nach 6 Jahren frei von PIRA.
  • Bestätigte Behinderungsverbesserung (CDI): Nach 6 Jahren erreichten 25,1 % der Patient:innen (95 % KI 21,9%-28,6%) eine über 24 Wochen bestätigte Verbesserung der Behinderung.
  • Sicherheitsprofil: Die Inzidenzraten für schwere Infektionen und Krebserkrankungen waren niedrig.

Real-World-Evidenz aus einer retrospektiven Kohortenstudie an Patient:innen mit RMS im Frühstadium im Rahmen des internationalen MSBase-Registers zur Wirksamkeit und Sicherheit von Ocrelizumab in der First Line.8

  • Gesamt-ARR: 0,063 (95 % KI 0,057-0,069) pro Personenjahr.
  • Schubfrei: 84 % der Patient:innen nach 6 Jahren (95 % KI 81,5-85,5 %).
  • Schubunabhängige Progression (PIRA): Ca. 85 % der Patient:innen (95 % KI 82,0%-87,2%) blieben nach 6 Jahren frei von PIRA.
  • Bestätigte Behinderungsverbesserung (CDI): Nach 6 Jahren erreichten 25,1 % der Patient:innen (95 % KI 21,9%-28,6%) eine über 24 Wochen bestätigte Verbesserung der Behinderung.
  • Sicherheitsprofil: Die Inzidenzraten für schwere Infektionen und Krebserkrankungen waren niedrig.

Real-World-Evidenz aus einer retrospektiven Kohortenstudie an Patient:innen mit RMS im Frühstadium im Rahmen des internationalen MSBase-Registers zur Wirksamkeit und Sicherheit von Ocrelizumab in der First Line.8

  • Gesamt-ARR: 0,063 (95 % KI 0,057-0,069) pro Personenjahr.
  • Schubfrei: 84 % der Patient:innen nach 6 Jahren (95 % KI 81,5-85,5 %).
  • Schubunabhängige Progression (PIRA): Ca. 85 % der Patient:innen (95 % KI 82,0%-87,2%) blieben nach 6 Jahren frei von PIRA.
  • Bestätigte Behinderungsverbesserung (CDI): Nach 6 Jahren erreichten 25,1 % der Patient:innen (95 % KI 21,9%-28,6%) eine über 24 Wochen bestätigte Verbesserung der Behinderung.
  • Sicherheitsprofil: Die Inzidenzraten für schwere Infektionen und Krebserkrankungen waren niedrig.
Studienbeschreibung

Real-World-Evidenz aus einer retrospektiven Kohortenstudie an Patient:innen mit RMS im Frühstadium im Rahmen des internationalen MSBase-Registers zur Wirksamkeit und Sicherheit von Ocrelizumab in der First Line.8

Ergebnisse
  • Gesamt-ARR: 0,063 (95 % KI 0,057-0,069) pro Personenjahr.
  • Schubfrei: 84 % der Patient:innen nach 6 Jahren (95 % KI 81,5-85,5 %).
  • Schubunabhängige Progression (PIRA): Ca. 85 % der Patient:innen (95 % KI 82,0%-87,2%) blieben nach 6 Jahren frei von PIRA.
  • Bestätigte Behinderungsverbesserung (CDI): Nach 6 Jahren erreichten 25,1 % der Patient:innen (95 % KI 21,9%-28,6%) eine über 24 Wochen bestätigte Verbesserung der Behinderung.
  • Sicherheitsprofil: Die Inzidenzraten für schwere Infektionen und Krebserkrankungen waren niedrig.

Patient:innen, die Ocrelizumab als First Line Therapie begannen, wiesen eine anhaltend geringe Schubaktivität auf, wobei mehr als 80 % der Patient:innen nach 6 Jahren schubfrei blieben. Dies belegt die günstigen Langzeitergebnisse eines frühzeitigen Einsatzes von Ocrelizumab auch im Praxisalltag.

Zum Poster von Spelman T. et al.
Patient:innenalltag: Arbeitsfähigkeit, Fatigue und Atrophie (MuSicalE & MoIzaRt)

Neue Daten aus den Studien MuSicalE und MoOzaRt zeigen, dass ein frühzeitiger Start einer Therapie mit Ocrelizumab einen Unterschied machen und für langfristige Stabilität und mehr Ruhe im Alltag mit MS sorgen kann.9-11 Die Ergebnisse stützen die Beobachtung, dass Ocrelizumab in der First Line unter anderem hilft, die Arbeitsfähigkeit der Patient:innen zu erhalten, ihre Angehörigen zu entlasten und Fatigue-Symptome zu stabilisieren.

Gesundheitsressourcen und Arbeitsfähigkeit (Update MuSicalE)

Studienbeschreibung Ergebnisse

Post-hoc-Analyse der Studie MuSicalE zur Bewertung der vierjährigen Auswirkungen eines Beginns der Ocrelizumab-Behandlung bei RMS-Patient:innen in der Praxis (stratifiziert nach dem Grad der Beeinträchtigung zu Studienbeginn) auf

  • die Inanspruchnahme von Gesundheitsressourcen,
  • die Abhängigkeit von Pflegepersonen und die Erwerbstätigkeit.9
  • Inanspruchnahme von Gesundheitsressourcen und die Abhängigkeit von informellen Pflegepersonen: Nahmen über einen Zeitraum von 4 Jahren in allen EDSS-Gruppen ab; geringere Rückgänge bei Patient:innen mit fortgeschrittener Behinderung (EDSS ≥ 6,0).
  • Arbeitsfähigkeit: Die Erwerbstätigkeit blieb weitgehend erhalten, insbesondere bei Patient:innen mit einem niedrigeren EDSS-Ausgangswert (EDSS ≤ 2,0).
    • Die Arbeitslosenquoten sanken bei Patient:innen mit EDSS ≤ 2,0 von 30 % vor einer Behandlung mit Ocrelizumab auf 22 % im 4. Jahr.

Post-hoc-Analyse der Studie MuSicalE zur Bewertung der vierjährigen Auswirkungen eines Beginns der Ocrelizumab-Behandlung bei RMS-Patient:innen in der Praxis (stratifiziert nach dem Grad der Beeinträchtigung zu Studienbeginn) auf

  • die Inanspruchnahme von Gesundheitsressourcen,
  • die Abhängigkeit von Pflegepersonen und die Erwerbstätigkeit.9
  • Inanspruchnahme von Gesundheitsressourcen und die Abhängigkeit von informellen Pflegepersonen: Nahmen über einen Zeitraum von 4 Jahren in allen EDSS-Gruppen ab; geringere Rückgänge bei Patient:innen mit fortgeschrittener Behinderung (EDSS ≥ 6,0).
  • Arbeitsfähigkeit: Die Erwerbstätigkeit blieb weitgehend erhalten, insbesondere bei Patient:innen mit einem niedrigeren EDSS-Ausgangswert (EDSS ≤ 2,0).
    • Die Arbeitslosenquoten sanken bei Patient:innen mit EDSS ≤ 2,0 von 30 % vor einer Behandlung mit Ocrelizumab auf 22 % im 4. Jahr.

Post-hoc-Analyse der Studie MuSicalE zur Bewertung der vierjährigen Auswirkungen eines Beginns der Ocrelizumab-Behandlung bei RMS-Patient:innen in der Praxis (stratifiziert nach dem Grad der Beeinträchtigung zu Studienbeginn) auf

  • die Inanspruchnahme von Gesundheitsressourcen,
  • die Abhängigkeit von Pflegepersonen und die Erwerbstätigkeit.9
  • Inanspruchnahme von Gesundheitsressourcen und die Abhängigkeit von informellen Pflegepersonen: Nahmen über einen Zeitraum von 4 Jahren in allen EDSS-Gruppen ab; geringere Rückgänge bei Patient:innen mit fortgeschrittener Behinderung (EDSS ≥ 6,0).
  • Arbeitsfähigkeit: Die Erwerbstätigkeit blieb weitgehend erhalten, insbesondere bei Patient:innen mit einem niedrigeren EDSS-Ausgangswert (EDSS ≤ 2,0).
    • Die Arbeitslosenquoten sanken bei Patient:innen mit EDSS ≤ 2,0 von 30 % vor einer Behandlung mit Ocrelizumab auf 22 % im 4. Jahr.
Studienbeschreibung

Post-hoc-Analyse der Studie MuSicalE zur Bewertung der vierjährigen Auswirkungen eines Beginns der Ocrelizumab-Behandlung bei RMS-Patient:innen in der Praxis (stratifiziert nach dem Grad der Beeinträchtigung zu Studienbeginn) auf

  • die Inanspruchnahme von Gesundheitsressourcen,
  • die Abhängigkeit von Pflegepersonen und die Erwerbstätigkeit.9
Ergebnisse
  • Inanspruchnahme von Gesundheitsressourcen und die Abhängigkeit von informellen Pflegepersonen: Nahmen über einen Zeitraum von 4 Jahren in allen EDSS-Gruppen ab; geringere Rückgänge bei Patient:innen mit fortgeschrittener Behinderung (EDSS ≥ 6,0).
  • Arbeitsfähigkeit: Die Erwerbstätigkeit blieb weitgehend erhalten, insbesondere bei Patient:innen mit einem niedrigeren EDSS-Ausgangswert (EDSS ≤ 2,0).
    • Die Arbeitslosenquoten sanken bei Patient:innen mit EDSS ≤ 2,0 von 30 % vor einer Behandlung mit Ocrelizumab auf 22 % im 4. Jahr.

Die bei Patient:innen mit einem EDSS ≤ 2,0 beobachteten sozioökonomischen Vorteile unterstreichen die Notwendigkeit einer frühzeitigen Intervention auch schon im frühen Krankheitsstadium.

Zum Poster von Trojano M. et al.

PROs (Update MuSicalE)

Studienbeschreibung Ergebnisse

Post-hoc-Analyse der Studie MuSicalE zur Ermittlung, ob die Werte auf der Multiple Sclerosis Impact Scale (MSIS-29) zu Studienbeginn ein Prädiktor für den Abbruch der Ocrelizumab-Therapie sind und ob ein früherer Behandlungsbeginn bei Patient:innen mit RMS mit einer längeren Dauer der Symptomkontrolle einhergeht.10

  • Eine erhöhte Symptombelastung zu Studienbeginn, gemessen anhand des MSIS-29, war unabhängig mit einem höheren Risiko für einen Therapieabbruch assoziiert, selbst bei Patient:innen mit einer gemäß EDSS als leicht eingestuften körperlichen Beeinträchtigung.
  • Ein frühzeitiger Beginn der Ocrelizumab-Therapie war im Vergleich zu einem verzögerten Beginn mit fast 2 zusätzlichen Jahren in einem Zustand leichter Symptomkontrolle über einen Zeitraum von 4 Jahren verbunden.

Post-hoc-Analyse der Studie MuSicalE zur Ermittlung, ob die Werte auf der Multiple Sclerosis Impact Scale (MSIS-29) zu Studienbeginn ein Prädiktor für den Abbruch der Ocrelizumab-Therapie sind und ob ein früherer Behandlungsbeginn bei Patient:innen mit RMS mit einer längeren Dauer der Symptomkontrolle einhergeht.10

  • Eine erhöhte Symptombelastung zu Studienbeginn, gemessen anhand des MSIS-29, war unabhängig mit einem höheren Risiko für einen Therapieabbruch assoziiert, selbst bei Patient:innen mit einer gemäß EDSS als leicht eingestuften körperlichen Beeinträchtigung.
  • Ein frühzeitiger Beginn der Ocrelizumab-Therapie war im Vergleich zu einem verzögerten Beginn mit fast 2 zusätzlichen Jahren in einem Zustand leichter Symptomkontrolle über einen Zeitraum von 4 Jahren verbunden.

Post-hoc-Analyse der Studie MuSicalE zur Ermittlung, ob die Werte auf der Multiple Sclerosis Impact Scale (MSIS-29) zu Studienbeginn ein Prädiktor für den Abbruch der Ocrelizumab-Therapie sind und ob ein früherer Behandlungsbeginn bei Patient:innen mit RMS mit einer längeren Dauer der Symptomkontrolle einhergeht.10

  • Eine erhöhte Symptombelastung zu Studienbeginn, gemessen anhand des MSIS-29, war unabhängig mit einem höheren Risiko für einen Therapieabbruch assoziiert, selbst bei Patient:innen mit einer gemäß EDSS als leicht eingestuften körperlichen Beeinträchtigung.
  • Ein frühzeitiger Beginn der Ocrelizumab-Therapie war im Vergleich zu einem verzögerten Beginn mit fast 2 zusätzlichen Jahren in einem Zustand leichter Symptomkontrolle über einen Zeitraum von 4 Jahren verbunden.
Studienbeschreibung

Post-hoc-Analyse der Studie MuSicalE zur Ermittlung, ob die Werte auf der Multiple Sclerosis Impact Scale (MSIS-29) zu Studienbeginn ein Prädiktor für den Abbruch der Ocrelizumab-Therapie sind und ob ein früherer Behandlungsbeginn bei Patient:innen mit RMS mit einer längeren Dauer der Symptomkontrolle einhergeht.10

Ergebnisse
  • Eine erhöhte Symptombelastung zu Studienbeginn, gemessen anhand des MSIS-29, war unabhängig mit einem höheren Risiko für einen Therapieabbruch assoziiert, selbst bei Patient:innen mit einer gemäß EDSS als leicht eingestuften körperlichen Beeinträchtigung.
  • Ein frühzeitiger Beginn der Ocrelizumab-Therapie war im Vergleich zu einem verzögerten Beginn mit fast 2 zusätzlichen Jahren in einem Zustand leichter Symptomkontrolle über einen Zeitraum von 4 Jahren verbunden.
Zum Poster von Camerlingo S. et al.

Fatigue (Update MoOzaRt)

Studienbeschreibung Ergebnisse

Dritte Zwischenanalyse (Cut-off-Datum: 3. März 2026) der MoOzaRt-Studie mit RMS-Patient:innen in Deutschland und der Schweiz, die über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten nachbeobachtet wurden.11

  • Ocrelizumab stabilisierte oder reduzierte Fatigue bei knapp 90 % der Patient:innen über 24 Monate – unabhängig von Alter oder Applikationsweg.
  • Eine durch Ocrelizumab stabilisierte Fatigue ist mit weniger Arbeitsfehlzeiten und Aktivitätseinschränkungen sowie mit dem Erhalt des psychischen Wohlbefindens und der kognitiven Leistungsfähigkeit assoziiert.

Dritte Zwischenanalyse (Cut-off-Datum: 3. März 2026) der MoOzaRt-Studie mit RMS-Patient:innen in Deutschland und der Schweiz, die über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten nachbeobachtet wurden.11

  • Ocrelizumab stabilisierte oder reduzierte Fatigue bei knapp 90 % der Patient:innen über 24 Monate – unabhängig von Alter oder Applikationsweg.
  • Eine durch Ocrelizumab stabilisierte Fatigue ist mit weniger Arbeitsfehlzeiten und Aktivitätseinschränkungen sowie mit dem Erhalt des psychischen Wohlbefindens und der kognitiven Leistungsfähigkeit assoziiert.

Dritte Zwischenanalyse (Cut-off-Datum: 3. März 2026) der MoOzaRt-Studie mit RMS-Patient:innen in Deutschland und der Schweiz, die über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten nachbeobachtet wurden.11

  • Ocrelizumab stabilisierte oder reduzierte Fatigue bei knapp 90 % der Patient:innen über 24 Monate – unabhängig von Alter oder Applikationsweg.
  • Eine durch Ocrelizumab stabilisierte Fatigue ist mit weniger Arbeitsfehlzeiten und Aktivitätseinschränkungen sowie mit dem Erhalt des psychischen Wohlbefindens und der kognitiven Leistungsfähigkeit assoziiert.
Studienbeschreibung

Dritte Zwischenanalyse (Cut-off-Datum: 3. März 2026) der MoOzaRt-Studie mit RMS-Patient:innen in Deutschland und der Schweiz, die über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten nachbeobachtet wurden.11

Ergebnisse
  • Ocrelizumab stabilisierte oder reduzierte Fatigue bei knapp 90 % der Patient:innen über 24 Monate – unabhängig von Alter oder Applikationsweg.
  • Eine durch Ocrelizumab stabilisierte Fatigue ist mit weniger Arbeitsfehlzeiten und Aktivitätseinschränkungen sowie mit dem Erhalt des psychischen Wohlbefindens und der kognitiven Leistungsfähigkeit assoziiert.

Auch nach einer dritten Zwischenanalyse war Ocrelizumab mit einer Verbesserung eines der belastendsten MS-Symptome – Fatigue – verbunden.

Zum Poster von Penner I.-K. et al.

Gehirnatrophie

Die klinische MRT-Überwachung bei MS erfasst zwar die Läsionsaktivität, es fehlen jedoch etablierte Marker für das Fortschreiten der Erkrankung, die unabhängig von Schüben sind (PIRA). Die Gehirnatrophie ist ein potenzieller Marker, der in randomisierten Studien durch hochwirksame krankheitsmodifizierende Therapie (DMT) abgeschwächt wird.

Studienbeschreibung Ergebnisse

Real-World-Analyse zur Beurteilung, ob Ocrelizumab die für Patient:innen spezifische Rate der Gehirnatrophie anhand routinemäßiger klinischer MRT-Untersuchungen verlangsamt.12

  • Der Beginn einer Ocrelizumab-Therapie ging mit einer Verlangsamung der Atrophie des gesamten Gehirns und der grauen Substanz einher, wobei diese Effekte auch bei Patient:innen bestehen bleiben, die von einer DMT mit geringer Wirksamkeit auf eine wirksamere Therapie umgestellt wurden.

Real-World-Analyse zur Beurteilung, ob Ocrelizumab die für Patient:innen spezifische Rate der Gehirnatrophie anhand routinemäßiger klinischer MRT-Untersuchungen verlangsamt.12

  • Der Beginn einer Ocrelizumab-Therapie ging mit einer Verlangsamung der Atrophie des gesamten Gehirns und der grauen Substanz einher, wobei diese Effekte auch bei Patient:innen bestehen bleiben, die von einer DMT mit geringer Wirksamkeit auf eine wirksamere Therapie umgestellt wurden.

Real-World-Analyse zur Beurteilung, ob Ocrelizumab die für Patient:innen spezifische Rate der Gehirnatrophie anhand routinemäßiger klinischer MRT-Untersuchungen verlangsamt.12

  • Der Beginn einer Ocrelizumab-Therapie ging mit einer Verlangsamung der Atrophie des gesamten Gehirns und der grauen Substanz einher, wobei diese Effekte auch bei Patient:innen bestehen bleiben, die von einer DMT mit geringer Wirksamkeit auf eine wirksamere Therapie umgestellt wurden.
Studienbeschreibung

Real-World-Analyse zur Beurteilung, ob Ocrelizumab die für Patient:innen spezifische Rate der Gehirnatrophie anhand routinemäßiger klinischer MRT-Untersuchungen verlangsamt.12

Ergebnisse
  • Der Beginn einer Ocrelizumab-Therapie ging mit einer Verlangsamung der Atrophie des gesamten Gehirns und der grauen Substanz einher, wobei diese Effekte auch bei Patient:innen bestehen bleiben, die von einer DMT mit geringer Wirksamkeit auf eine wirksamere Therapie umgestellt wurden.

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Nutzen einer Eskalation über die Unterdrückung der Läsionsaktivität hinausgeht und sich auch auf einen Marker für Neurodegeneration erstreckt. Dies legt nahe, dass ein frühzeitiger Einsatz einer hochwirksamen Therapie potenziell von Vorteil sein könnte.

Zum Poster von Harroud A. et al.
Ältere Erwachsene: Spezifische Patient:innengruppe (Update CONSONANCE)
Studienbeschreibung Ergebnisse

Analyse zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Ocrelizumab bei Patient:innen mit progressiver MS im Alter von >55 Jahren vs. ≤55 Jahren nach 2 Jahren anhand von Daten aus der CONSONANCE-Studie.13

  • No Evidence of Progression (NEP): Bei Patient:innen im Alter von ≤ 55 Jahren und > 55 Jahren vergleichbar (55 % und 53 %).
  • Sicherheitsprofil: Konsistent mit dem bisher bekannten Ocrelizumab-Profil; geringfügige Unterschiede bei älteren Erwachsenen (> 55 Jahre) waren in erster Linie auf eine höhere altersbedingte Komorbiditätslast zu Beginn der Studie zurückzuführen.

Analyse zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Ocrelizumab bei Patient:innen mit progressiver MS im Alter von >55 Jahren vs. ≤55 Jahren nach 2 Jahren anhand von Daten aus der CONSONANCE-Studie.13

  • No Evidence of Progression (NEP): Bei Patient:innen im Alter von ≤ 55 Jahren und > 55 Jahren vergleichbar (55 % und 53 %).
  • Sicherheitsprofil: Konsistent mit dem bisher bekannten Ocrelizumab-Profil; geringfügige Unterschiede bei älteren Erwachsenen (> 55 Jahre) waren in erster Linie auf eine höhere altersbedingte Komorbiditätslast zu Beginn der Studie zurückzuführen.

Analyse zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Ocrelizumab bei Patient:innen mit progressiver MS im Alter von >55 Jahren vs. ≤55 Jahren nach 2 Jahren anhand von Daten aus der CONSONANCE-Studie.13

  • No Evidence of Progression (NEP): Bei Patient:innen im Alter von ≤ 55 Jahren und > 55 Jahren vergleichbar (55 % und 53 %).
  • Sicherheitsprofil: Konsistent mit dem bisher bekannten Ocrelizumab-Profil; geringfügige Unterschiede bei älteren Erwachsenen (> 55 Jahre) waren in erster Linie auf eine höhere altersbedingte Komorbiditätslast zu Beginn der Studie zurückzuführen.
Studienbeschreibung

Analyse zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Ocrelizumab bei Patient:innen mit progressiver MS im Alter von >55 Jahren vs. ≤55 Jahren nach 2 Jahren anhand von Daten aus der CONSONANCE-Studie.13

Ergebnisse
  • No Evidence of Progression (NEP): Bei Patient:innen im Alter von ≤ 55 Jahren und > 55 Jahren vergleichbar (55 % und 53 %).
  • Sicherheitsprofil: Konsistent mit dem bisher bekannten Ocrelizumab-Profil; geringfügige Unterschiede bei älteren Erwachsenen (> 55 Jahre) waren in erster Linie auf eine höhere altersbedingte Komorbiditätslast zu Beginn der Studie zurückzuführen.

Diese Ergebnisse untermauern ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil und bestätigen Ocrelizumab als wirksame und sichere Option für Patient:innen aller Altersgruppen – auch als First Line Therapie.

Zum Poster von Butzkueven H. et al.
Frauen nach der Entbindung: Spezifische Patient:innengruppe (MINORE)
Studienbeschreibung Ergebnisse

Die MINORE-Studie zielt darauf ab, die Rekonstitution der B-Zellen und die Werte der Neurofilament-Leichtketten im Serum (sNfL) während der Schwangerschaft und nach der Entbindung bei Frauen mit RRMS zu charakterisieren, die vor der Empfängnis oder im ersten Trimester mit Ocrelizumab behandelt wurden.14

  • Rekonstitution der B-Zellen: Verläuft zeitabhängig und ist durch eine begrenzte Rückkehr der Gedächtniszellen gekennzeichnet. Der Verlauf stand im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt der Ocrelizumab-Therapie.
  • sNfL: Die sNfL-Werte waren während der Entbindung deutlich erhöht. Die sNfL-Dynamik stand in keinem Zusammenhang mit der Rekonstitution der B-Zellen oder dem Zeitpunkt der letzten Ocrelizumab-Dosis und spiegelt wahrscheinlich die peripartale Physiologie wider.

Die MINORE-Studie zielt darauf ab, die Rekonstitution der B-Zellen und die Werte der Neurofilament-Leichtketten im Serum (sNfL) während der Schwangerschaft und nach der Entbindung bei Frauen mit RRMS zu charakterisieren, die vor der Empfängnis oder im ersten Trimester mit Ocrelizumab behandelt wurden.14

  • Rekonstitution der B-Zellen: Verläuft zeitabhängig und ist durch eine begrenzte Rückkehr der Gedächtniszellen gekennzeichnet. Der Verlauf stand im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt der Ocrelizumab-Therapie.
  • sNfL: Die sNfL-Werte waren während der Entbindung deutlich erhöht. Die sNfL-Dynamik stand in keinem Zusammenhang mit der Rekonstitution der B-Zellen oder dem Zeitpunkt der letzten Ocrelizumab-Dosis und spiegelt wahrscheinlich die peripartale Physiologie wider.

Die MINORE-Studie zielt darauf ab, die Rekonstitution der B-Zellen und die Werte der Neurofilament-Leichtketten im Serum (sNfL) während der Schwangerschaft und nach der Entbindung bei Frauen mit RRMS zu charakterisieren, die vor der Empfängnis oder im ersten Trimester mit Ocrelizumab behandelt wurden.14

  • Rekonstitution der B-Zellen: Verläuft zeitabhängig und ist durch eine begrenzte Rückkehr der Gedächtniszellen gekennzeichnet. Der Verlauf stand im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt der Ocrelizumab-Therapie.
  • sNfL: Die sNfL-Werte waren während der Entbindung deutlich erhöht. Die sNfL-Dynamik stand in keinem Zusammenhang mit der Rekonstitution der B-Zellen oder dem Zeitpunkt der letzten Ocrelizumab-Dosis und spiegelt wahrscheinlich die peripartale Physiologie wider.
Studienbeschreibung

Die MINORE-Studie zielt darauf ab, die Rekonstitution der B-Zellen und die Werte der Neurofilament-Leichtketten im Serum (sNfL) während der Schwangerschaft und nach der Entbindung bei Frauen mit RRMS zu charakterisieren, die vor der Empfängnis oder im ersten Trimester mit Ocrelizumab behandelt wurden.14

Ergebnisse
  • Rekonstitution der B-Zellen: Verläuft zeitabhängig und ist durch eine begrenzte Rückkehr der Gedächtniszellen gekennzeichnet. Der Verlauf stand im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt der Ocrelizumab-Therapie.
  • sNfL: Die sNfL-Werte waren während der Entbindung deutlich erhöht. Die sNfL-Dynamik stand in keinem Zusammenhang mit der Rekonstitution der B-Zellen oder dem Zeitpunkt der letzten Ocrelizumab-Dosis und spiegelt wahrscheinlich die peripartale Physiologie wider.

Die Ergebnisse erweitern das Verständnis immunologischer Veränderungen und der sNfL-Dynamik im peripartalen Zeitraum bei mit Ocrelizumab behandelten Frauen mit MS.

Zum Poster von Bove R. et al.
Ocrelizumab in der First Line: Aktuelles zur s.c.-Anwendung

Ocrelizumab s.c. ist eine im Praxisalltag anwenderfreundliche Behandlungsoption bei RMS und PPMS in Form einer 2x mal jährlichen* 10-minütigen** subkutanen Injektion.

Zufriedenheit mit Ocrelizumab s.c. (Update SurfSubQ)

Das Wichtigste im Überblick

Die SurfSubQ-Studie ist eine Real-World-Studie bei Patient:innen mit RMS und frühe primär progrediente (PPMS), die mit Ocrelizumab s.c. behandelt wurden.15 Untersucht wurden vor allem die Zufriedenheit der Patient:innen mit der s.c.-Applikationsform sowie Serum-Biomarker der Krankheitsaktivität, insbesondere sNfL. Nun liegen die Ergebnisse von Zwischenanalysen (Cut-off-Datum: 30. April 2026) mit einer größeren Kohorte sowie 6-Monats-Daten vor. Die Ergebnisse beleuchten die hohe Zufriedenheit mit Ocrelizumab s.c.

Zentrale Studienergebnisse

  • Zufriedenheit (Abb. 3):
    • 94,9 % der Patient:innen (n=272) waren mit dem s.c.-Injektionsverfahren (sehr) zufrieden
    • 97,8 % der Patient:innen (n=272) würden die s.c.-Anwendung anderen Patient:innen weiterempfehlen
    • 93,4 % der Patient:innen (n=272) gaben an, während der s.c.-Injektion keine oder nur leichte Schmerzen verspürt zu haben
    • 97,4 % der Patient:innen (n=271) waren der Meinung, dass die Zeit, die bis zum Erhalt der s.c.-Injektion verging, genau richtig war

Abbildung 3: Gesamtzufriedenheit der Patient:innen mit Ocrelizumab s.c. Modifiziert nach Pawlitzki M. et al.15

  • Wechselgründe: Präferenz der Patient:innen war der häufigste Grund für den Wechsel auf Ocrelizumab s.c. bei Patient:innen mit PPMS
  • sNfL:
    • Ärzt:innen empfanden sNfL als nützlichen Biomarker für den Praxisalltag
    • Stärkster numerischer Rückgang der sNfL-Werte über einen Zeitraum von 6 Monaten bei therapienaiven Patient:innen mit RMS im Vergleich zu den anderen RMS-Kohorten.
  • Glial Fibrillary Acidic Protein im Serum (sGFAP): Geringfügige numerische Schwankungen der sGFAP-Werte nach 6 Monaten über alle Behandlungsgruppen hinweg

Die Ergebnisse der Zwischenanalysen sprechen für den Einsatz von Ocrelizumab s.c. als zusätzliche Option zur effizienteren Integration hochwirksamer DMTs in den klinischen Alltag.

Zum Poster von Pawlitzki M. et al.
Wechsel zu Ocrelizumab s.c.: Erfahrungen aus der Praxis

Sicherheitsprofil, Wechselgründe und Behandlungskomfort (Update CONFIDENCE)

Studienbeschreibung Ergebnisse

Real-World-Evidenz aus der deutschen Phase-IV-CONFIDENCE-Studie

  • zur Bewertung der Sicherheitsergebnisse bei MS-Patient:innen, die von Ocrelizumab i.v. oder anderen DMTs auf Ocrelizumab s.c. umgestellt haben.16
  • zur Ermittlung der Zufriedenheit mit der Behandlung mit Ocrelizumab s.c. im Rahmen des deutschen Unterstützungsprogramms für Patient:innen „trotzMS MEIN SERVICE“.16
  • Ocrelizumab s.c. wird gut vertragen und weist ein Sicherheitsprofil auf, das mit dem der bekannten i.v.-Formulierung übereinstimmt.
  • Die Umstellung erfolgte größtenteils auf Wunsch der Patient:innen.
  • Die zweimal jährliche Verabreichung von Ocrelizumab s.c. kann die Behandlung sowohl für Patient:innen als auch für das medizinische Fachpersonal vereinfachen und erhöht möglicherweise den Komfort der Behandlung.

Real-World-Evidenz aus der deutschen Phase-IV-CONFIDENCE-Studie

  • zur Bewertung der Sicherheitsergebnisse bei MS-Patient:innen, die von Ocrelizumab i.v. oder anderen DMTs auf Ocrelizumab s.c. umgestellt haben.16
  • zur Ermittlung der Zufriedenheit mit der Behandlung mit Ocrelizumab s.c. im Rahmen des deutschen Unterstützungsprogramms für Patient:innen „trotzMS MEIN SERVICE“.16
  • Ocrelizumab s.c. wird gut vertragen und weist ein Sicherheitsprofil auf, das mit dem der bekannten i.v.-Formulierung übereinstimmt.
  • Die Umstellung erfolgte größtenteils auf Wunsch der Patient:innen.
  • Die zweimal jährliche Verabreichung von Ocrelizumab s.c. kann die Behandlung sowohl für Patient:innen als auch für das medizinische Fachpersonal vereinfachen und erhöht möglicherweise den Komfort der Behandlung.

Real-World-Evidenz aus der deutschen Phase-IV-CONFIDENCE-Studie

  • zur Bewertung der Sicherheitsergebnisse bei MS-Patient:innen, die von Ocrelizumab i.v. oder anderen DMTs auf Ocrelizumab s.c. umgestellt haben.16
  • zur Ermittlung der Zufriedenheit mit der Behandlung mit Ocrelizumab s.c. im Rahmen des deutschen Unterstützungsprogramms für Patient:innen „trotzMS MEIN SERVICE“.16
  • Ocrelizumab s.c. wird gut vertragen und weist ein Sicherheitsprofil auf, das mit dem der bekannten i.v.-Formulierung übereinstimmt.
  • Die Umstellung erfolgte größtenteils auf Wunsch der Patient:innen.
  • Die zweimal jährliche Verabreichung von Ocrelizumab s.c. kann die Behandlung sowohl für Patient:innen als auch für das medizinische Fachpersonal vereinfachen und erhöht möglicherweise den Komfort der Behandlung.
Studienbeschreibung

Real-World-Evidenz aus der deutschen Phase-IV-CONFIDENCE-Studie

  • zur Bewertung der Sicherheitsergebnisse bei MS-Patient:innen, die von Ocrelizumab i.v. oder anderen DMTs auf Ocrelizumab s.c. umgestellt haben.16
  • zur Ermittlung der Zufriedenheit mit der Behandlung mit Ocrelizumab s.c. im Rahmen des deutschen Unterstützungsprogramms für Patient:innen „trotzMS MEIN SERVICE“.16
Ergebnisse
  • Ocrelizumab s.c. wird gut vertragen und weist ein Sicherheitsprofil auf, das mit dem der bekannten i.v.-Formulierung übereinstimmt.
  • Die Umstellung erfolgte größtenteils auf Wunsch der Patient:innen.
  • Die zweimal jährliche Verabreichung von Ocrelizumab s.c. kann die Behandlung sowohl für Patient:innen als auch für das medizinische Fachpersonal vereinfachen und erhöht möglicherweise den Komfort der Behandlung.
Zum Poster von Kleiter I. et al.

Behandlungsmuster, Persistenz und Schubaktivität

Studienbeschreibung Ergebnisse

Real-World-Studie zur Beschreibung

  • der Behandlungsmuster,
  • der Persistenz und
  • der Schubaktivität

unter Ocrelizumab s.c. bei Patient:innen mit MS in Dänemark, Deutschland und dem Vereinigten Königreich.17

  • Im ersten Jahr erhielten 96 % der Patient:innen weiterhin Ocrelizumab s.c.
  • In Dänemark und Deutschland blieben 99 % der Patient:innen im ersten Jahr unter Ocrelizumab s.c. schubfrei.
  • Ocrelizumab s.c. wurde bei 6 % (Deutschland), 15 % (Dänemark) und 19 % (Vereinigtes Königreich) der Patient:innen mit MS als First Line Therapie eingeleitet.

Real-World-Studie zur Beschreibung

  • der Behandlungsmuster,
  • der Persistenz und
  • der Schubaktivität

unter Ocrelizumab s.c. bei Patient:innen mit MS in Dänemark, Deutschland und dem Vereinigten Königreich.17

  • Im ersten Jahr erhielten 96 % der Patient:innen weiterhin Ocrelizumab s.c.
  • In Dänemark und Deutschland blieben 99 % der Patient:innen im ersten Jahr unter Ocrelizumab s.c. schubfrei.
  • Ocrelizumab s.c. wurde bei 6 % (Deutschland), 15 % (Dänemark) und 19 % (Vereinigtes Königreich) der Patient:innen mit MS als First Line Therapie eingeleitet.

Real-World-Studie zur Beschreibung

  • der Behandlungsmuster,
  • der Persistenz und
  • der Schubaktivität

unter Ocrelizumab s.c. bei Patient:innen mit MS in Dänemark, Deutschland und dem Vereinigten Königreich.17

  • Im ersten Jahr erhielten 96 % der Patient:innen weiterhin Ocrelizumab s.c.
  • In Dänemark und Deutschland blieben 99 % der Patient:innen im ersten Jahr unter Ocrelizumab s.c. schubfrei.
  • Ocrelizumab s.c. wurde bei 6 % (Deutschland), 15 % (Dänemark) und 19 % (Vereinigtes Königreich) der Patient:innen mit MS als First Line Therapie eingeleitet.
Studienbeschreibung

Real-World-Studie zur Beschreibung

  • der Behandlungsmuster,
  • der Persistenz und
  • der Schubaktivität

unter Ocrelizumab s.c. bei Patient:innen mit MS in Dänemark, Deutschland und dem Vereinigten Königreich.17

Ergebnisse
  • Im ersten Jahr erhielten 96 % der Patient:innen weiterhin Ocrelizumab s.c.
  • In Dänemark und Deutschland blieben 99 % der Patient:innen im ersten Jahr unter Ocrelizumab s.c. schubfrei.
  • Ocrelizumab s.c. wurde bei 6 % (Deutschland), 15 % (Dänemark) und 19 % (Vereinigtes Königreich) der Patient:innen mit MS als First Line Therapie eingeleitet.
Zum Poster von Braune S. et al.
Differenzierung zwischen Anti-CD20-Therapien:
Jüngste Erkenntnisse aus der Praxis
Studienbeschreibung Ergebnisse

Retrospektive Registeranalyse zum Vergleich der IgG-Serumwerteverläufe bei Patient:innen mit RRMS, die in der deutschen Praxis mit Ocrelizumab oder Ofatumumab mindestens 12 Monate behandelt wurden.18

  • Die IgG-Serumwerte zeigten in beiden Behandlungsgruppen einen ähnlichen Verlauf.
  • Die IgG-Serumwerte blieben in beiden Behandlungsgruppen über einen Zeitraum von 18 Monaten im Wesentlichen stabil.
  • Der Anteil der Patient:innen mit IgG-Serumwerten < 6 g/l war in beiden Kohorten ebenfalls ähnlich, wenngleich er bei den Patient:innen, die Ofatumumab erhielten, nach 18 Monaten etwas ausgeprägter war (7,2 % vs. 14,5 %).

Retrospektive Registeranalyse zum Vergleich der IgG-Serumwerteverläufe bei Patient:innen mit RRMS, die in der deutschen Praxis mit Ocrelizumab oder Ofatumumab mindestens 12 Monate behandelt wurden.18

  • Die IgG-Serumwerte zeigten in beiden Behandlungsgruppen einen ähnlichen Verlauf.
  • Die IgG-Serumwerte blieben in beiden Behandlungsgruppen über einen Zeitraum von 18 Monaten im Wesentlichen stabil.
  • Der Anteil der Patient:innen mit IgG-Serumwerten < 6 g/l war in beiden Kohorten ebenfalls ähnlich, wenngleich er bei den Patient:innen, die Ofatumumab erhielten, nach 18 Monaten etwas ausgeprägter war (7,2 % vs. 14,5 %).

Retrospektive Registeranalyse zum Vergleich der IgG-Serumwerteverläufe bei Patient:innen mit RRMS, die in der deutschen Praxis mit Ocrelizumab oder Ofatumumab mindestens 12 Monate behandelt wurden.18

  • Die IgG-Serumwerte zeigten in beiden Behandlungsgruppen einen ähnlichen Verlauf.
  • Die IgG-Serumwerte blieben in beiden Behandlungsgruppen über einen Zeitraum von 18 Monaten im Wesentlichen stabil.
  • Der Anteil der Patient:innen mit IgG-Serumwerten < 6 g/l war in beiden Kohorten ebenfalls ähnlich, wenngleich er bei den Patient:innen, die Ofatumumab erhielten, nach 18 Monaten etwas ausgeprägter war (7,2 % vs. 14,5 %).
Studienbeschreibung

Retrospektive Registeranalyse zum Vergleich der IgG-Serumwerteverläufe bei Patient:innen mit RRMS, die in der deutschen Praxis mit Ocrelizumab oder Ofatumumab mindestens 12 Monate behandelt wurden.18

Ergebnisse
  • Die IgG-Serumwerte zeigten in beiden Behandlungsgruppen einen ähnlichen Verlauf.
  • Die IgG-Serumwerte blieben in beiden Behandlungsgruppen über einen Zeitraum von 18 Monaten im Wesentlichen stabil.
  • Der Anteil der Patient:innen mit IgG-Serumwerten < 6 g/l war in beiden Kohorten ebenfalls ähnlich, wenngleich er bei den Patient:innen, die Ofatumumab erhielten, nach 18 Monaten etwas ausgeprägter war (7,2 % vs. 14,5 %).

Im Einklang mit aktuellen Daten aus der klinischen Praxis tragen diese Ergebnisse zur fundierten Auswahl einer DMT für Patient:innen mit MS bei.

Zum Poster von Braune S. et al.
Studienbeschreibung Ergebnisse

Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit von Ocrelizumab und Ofatumumab in der Praxis bei Patient:innen mit RRMS. Der Fokus lag auf dem Vergleich

  • der Entwicklung des Gehirnvolumenverlusts und
  • der T2-Läsionsaktivität

über einen Zeitraum von etwa einem Jahr.19

  • Stärkere Unterdrückung der T2-Läsionsaktivität unter Ocrelizumab im Vergleich zu Ofatumumab.
  • Kein relevanter Unterschied beim Gehirnvolumenverlust zwischen den beiden Behandlungsgruppen, jedoch deutet sich bei therapienaiven Patient:innen ein Vorteil für Ocrelizumab an.

Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit von Ocrelizumab und Ofatumumab in der Praxis bei Patient:innen mit RRMS. Der Fokus lag auf dem Vergleich

  • der Entwicklung des Gehirnvolumenverlusts und
  • der T2-Läsionsaktivität

über einen Zeitraum von etwa einem Jahr.19

  • Stärkere Unterdrückung der T2-Läsionsaktivität unter Ocrelizumab im Vergleich zu Ofatumumab.
  • Kein relevanter Unterschied beim Gehirnvolumenverlust zwischen den beiden Behandlungsgruppen, jedoch deutet sich bei therapienaiven Patient:innen ein Vorteil für Ocrelizumab an.

Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit von Ocrelizumab und Ofatumumab in der Praxis bei Patient:innen mit RRMS. Der Fokus lag auf dem Vergleich

  • der Entwicklung des Gehirnvolumenverlusts und
  • der T2-Läsionsaktivität

über einen Zeitraum von etwa einem Jahr.19

  • Stärkere Unterdrückung der T2-Läsionsaktivität unter Ocrelizumab im Vergleich zu Ofatumumab.
  • Kein relevanter Unterschied beim Gehirnvolumenverlust zwischen den beiden Behandlungsgruppen, jedoch deutet sich bei therapienaiven Patient:innen ein Vorteil für Ocrelizumab an.
Studienbeschreibung

Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit von Ocrelizumab und Ofatumumab in der Praxis bei Patient:innen mit RRMS. Der Fokus lag auf dem Vergleich

  • der Entwicklung des Gehirnvolumenverlusts und
  • der T2-Läsionsaktivität

über einen Zeitraum von etwa einem Jahr.19

Ergebnisse
  • Stärkere Unterdrückung der T2-Läsionsaktivität unter Ocrelizumab im Vergleich zu Ofatumumab.
  • Kein relevanter Unterschied beim Gehirnvolumenverlust zwischen den beiden Behandlungsgruppen, jedoch deutet sich bei therapienaiven Patient:innen ein Vorteil für Ocrelizumab an.
Zum Poster von Opfer R. et al.
Studienbeschreibung Ergebnisse

Kanadische Real-World-Studie zur Untersuchung der Beweggründe für die Umstellung von MS-Patient:innen von Ofatumumab auf Ocrelizumab.20

  • Wirksamkeit und Sicherheit: Bei 39 % der Patient:innen lagen wirkungsbezogene Gründe für den Wechsel vor. Bei 35 % der Patient:innen erfolgten Wechsel aus Sicherheitsgründen.
  • Die häuf igsten Gründe für einen Wechsel waren Fortschreiten der Erkrankung (22 %) und Injektionsreaktionen (20 %).
  • Von Patient:innen initiierte Wechsel: Bei 46 % spielten Gründe, die Patient:innen betrafen, eine Rolle.
  • Frühes Wechselfenster: Der Wechsel erfolgte überwiegend (67 %) innerhalb der ersten 3 Jahre der Behandlung.

Kanadische Real-World-Studie zur Untersuchung der Beweggründe für die Umstellung von MS-Patient:innen von Ofatumumab auf Ocrelizumab.20

  • Wirksamkeit und Sicherheit: Bei 39 % der Patient:innen lagen wirkungsbezogene Gründe für den Wechsel vor. Bei 35 % der Patient:innen erfolgten Wechsel aus Sicherheitsgründen.
  • Die häuf igsten Gründe für einen Wechsel waren Fortschreiten der Erkrankung (22 %) und Injektionsreaktionen (20 %).
  • Von Patient:innen initiierte Wechsel: Bei 46 % spielten Gründe, die Patient:innen betrafen, eine Rolle.
  • Frühes Wechselfenster: Der Wechsel erfolgte überwiegend (67 %) innerhalb der ersten 3 Jahre der Behandlung.

Kanadische Real-World-Studie zur Untersuchung der Beweggründe für die Umstellung von MS-Patient:innen von Ofatumumab auf Ocrelizumab.20

  • Wirksamkeit und Sicherheit: Bei 39 % der Patient:innen lagen wirkungsbezogene Gründe für den Wechsel vor. Bei 35 % der Patient:innen erfolgten Wechsel aus Sicherheitsgründen.
  • Die häuf igsten Gründe für einen Wechsel waren Fortschreiten der Erkrankung (22 %) und Injektionsreaktionen (20 %).
  • Von Patient:innen initiierte Wechsel: Bei 46 % spielten Gründe, die Patient:innen betrafen, eine Rolle.
  • Frühes Wechselfenster: Der Wechsel erfolgte überwiegend (67 %) innerhalb der ersten 3 Jahre der Behandlung.
Studienbeschreibung

Kanadische Real-World-Studie zur Untersuchung der Beweggründe für die Umstellung von MS-Patient:innen von Ofatumumab auf Ocrelizumab.20

Ergebnisse
  • Wirksamkeit und Sicherheit: Bei 39 % der Patient:innen lagen wirkungsbezogene Gründe für den Wechsel vor. Bei 35 % der Patient:innen erfolgten Wechsel aus Sicherheitsgründen.
  • Die häuf igsten Gründe für einen Wechsel waren Fortschreiten der Erkrankung (22 %) und Injektionsreaktionen (20 %).
  • Von Patient:innen initiierte Wechsel: Bei 46 % spielten Gründe, die Patient:innen betrafen, eine Rolle.
  • Frühes Wechselfenster: Der Wechsel erfolgte überwiegend (67 %) innerhalb der ersten 3 Jahre der Behandlung.

Diese Erkenntnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, die Wahl der Therapie auf den individuellen Krankheitsverlauf und die Bedürfnisse der Patient:innen abzustimmen, um die Behandlung der MS zu optimieren.

Zum Poster von Marriott J. et al.
Satralizumab bei MOGAD* und NMOSD

*Bei MOGAD handelt es sich bei Satralizumab um ein zu untersuchendes Molekül, das von den Gesundheitsbehörden noch nicht zugelassen ist.

Satralizumab bei rezidivierendem MOGAD (METEOROID):
Einfluss auf die Schwere der Schübe

Das Wichtigste im Überblick

In der randomisierten doppelblinden und placebokontrollierten Phase-III-Studie METEOROID wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von Satralizumab bei 132 Patient:innen mit rezidivierender MOGAD untersucht.21 Zusätzliche Analysen ergaben, dass in dieser Population mit hochaktiven schubförmigen Verläufen die Behandlung mit einer geringeren Anzahl von Schüben im Vergleich zu Placebo verbunden war – von denen unter Satralizumab keiner multifokal war. Zudem zeigte sich im Allgemeinen eine bessere Erholung im Falle eines Schubs. Derzeit ist dies die erste Phase-III-Studie mit positiven Ergebnissen bei MOGAD.

Zentrale Studienergebnisse

  • Schubrisiko: 68 %-ige Reduktion des Risikos für einen erneuten Schub
  • Schwere der Schübe: Im Falle eines Schubs (Abb. 4) traten unter Satralizumab keine multifokalen Schübe auf.

Abbildung 4: Darstellung der individuellen Behandlungsdauer in der Doppelblindphase mit Kennzeichnung aufgetretener Schübe und deren Akuttherapie sowie der Schubarten unter Placebo und Satralizumab. Modifiziert nach Marignier R. et al.21

Bei MOGAD handelt es sich bei Satralizumab um ein zu untersuchendes Molekül, das von den Gesundheitsbehörden noch nicht zugelassen ist.
Ein Schub wurde vom Ausschuss für klinische Endpunkte bewertet und bestätigt. Der Abbruch der Behandlung bezieht sich auf das Datum der Entscheidung, die Behandlung abzubrechen. DB, Doppelblind; MOGAD, Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein-Antikörper-assoziierte Erkrankung.

  • Schubkontrolle: Eine frühzeitige Akuttherapie ermöglichte eine erfolgreiche Kontrolle der Schübe und führte zu minimalen bleibenden Beeinträchtigungen:
    • Erholung: Numerisch bessere Erholung 12 Wochen nach einem Schub unter Satralizumab im Vergleich zu Placebo (mediane Veränderung der EDSS von -2 gegenüber -0,5).
    • Behinderungsgrad: Zeigte einen numerischen Unterschied zwischen Satralizumab (Median = 0) und Placebo (Median 0,5). Gemessen anhand der EDSS am Ende der Doppelblindphase oder nach dem ersten Schub.
Zum Poster von Marignier R. et al.
Satralizumab bei NMOSD: Pharmakovigilanzdaten zu Schwangerschaftsausgängen

Sicherheitsprofil, Wechselgründe und Behandlungskomfort (Update CONFIDENCE)

Studienbeschreibung Ergebnisse

Analyse von Pharmakovigilanzdaten zur genaueren Charakterisierung der Schwangerschaftsausgänge nach Exposition gegenüber den IL-6-Rezeptor-Inhibitoren Satralizumab (bei Patientinnen mit Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung [NMOSD]) und Tocilizumab (bei Patientinnen mit rheumatoider Arthritis).22

  • Die mütterliche Exposition gegenüber Satralizumab war nicht mit einem erkennbar erhöhten Risiko für unerwünschte Schwangerschaftsausgänge verbunden.
  • Die Raten spontaner Fehlgeburten und angeborener Anomalien entsprachen im Großen und Ganzen den berichteten Hintergrundraten in der Bevölkerung; die Interpretation wird jedoch durch unvollständige Berichterstattung und die Anwendung begleitender Therapien eingeschränkt. Dabei ist zu beachten, dass die Anzahl der Satralizumab-Fälle begrenzt war und die Mehrheit der Tocilizumab-Fälle von Patientinnen mit rheumatoider Arthritis (nicht NMOSD) stammte.

Analyse von Pharmakovigilanzdaten zur genaueren Charakterisierung der Schwangerschaftsausgänge nach Exposition gegenüber den IL-6-Rezeptor-Inhibitoren Satralizumab (bei Patientinnen mit Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung [NMOSD]) und Tocilizumab (bei Patientinnen mit rheumatoider Arthritis).22

  • Die mütterliche Exposition gegenüber Satralizumab war nicht mit einem erkennbar erhöhten Risiko für unerwünschte Schwangerschaftsausgänge verbunden.
  • Die Raten spontaner Fehlgeburten und angeborener Anomalien entsprachen im Großen und Ganzen den berichteten Hintergrundraten in der Bevölkerung; die Interpretation wird jedoch durch unvollständige Berichterstattung und die Anwendung begleitender Therapien eingeschränkt. Dabei ist zu beachten, dass die Anzahl der Satralizumab-Fälle begrenzt war und die Mehrheit der Tocilizumab-Fälle von Patientinnen mit rheumatoider Arthritis (nicht NMOSD) stammte.

Analyse von Pharmakovigilanzdaten zur genaueren Charakterisierung der Schwangerschaftsausgänge nach Exposition gegenüber den IL-6-Rezeptor-Inhibitoren Satralizumab (bei Patientinnen mit Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung [NMOSD]) und Tocilizumab (bei Patientinnen mit rheumatoider Arthritis).22

  • Die mütterliche Exposition gegenüber Satralizumab war nicht mit einem erkennbar erhöhten Risiko für unerwünschte Schwangerschaftsausgänge verbunden.
  • Die Raten spontaner Fehlgeburten und angeborener Anomalien entsprachen im Großen und Ganzen den berichteten Hintergrundraten in der Bevölkerung; die Interpretation wird jedoch durch unvollständige Berichterstattung und die Anwendung begleitender Therapien eingeschränkt. Dabei ist zu beachten, dass die Anzahl der Satralizumab-Fälle begrenzt war und die Mehrheit der Tocilizumab-Fälle von Patientinnen mit rheumatoider Arthritis (nicht NMOSD) stammte.
Studienbeschreibung

Analyse von Pharmakovigilanzdaten zur genaueren Charakterisierung der Schwangerschaftsausgänge nach Exposition gegenüber den IL-6-Rezeptor-Inhibitoren Satralizumab (bei Patientinnen mit Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung [NMOSD]) und Tocilizumab (bei Patientinnen mit rheumatoider Arthritis).22

Ergebnisse
  • Die mütterliche Exposition gegenüber Satralizumab war nicht mit einem erkennbar erhöhten Risiko für unerwünschte Schwangerschaftsausgänge verbunden.
  • Die Raten spontaner Fehlgeburten und angeborener Anomalien entsprachen im Großen und Ganzen den berichteten Hintergrundraten in der Bevölkerung; die Interpretation wird jedoch durch unvollständige Berichterstattung und die Anwendung begleitender Therapien eingeschränkt. Dabei ist zu beachten, dass die Anzahl der Satralizumab-Fälle begrenzt war und die Mehrheit der Tocilizumab-Fälle von Patientinnen mit rheumatoider Arthritis (nicht NMOSD) stammte.

Diese Erkenntnisse könnten eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung für Frauen unterstützen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, während sie Satralizumab einnehmen, sofern eine eindeutige medizinische Notwendigkeit besteht.

Zum Poster von Vukusic S. et al.
Satralizumab zur Schubprävention bei rezidivierendem MOGAD (METEOROID)

Zusätzliche Analysen der Phase-III-Studie METEOROID zeigten, dass Satralizumab die Zeit bis zum ersten Schub im Vergleich zu Placebo verlängerte.21

Zum Poster von Marignier R. et al.

1. Bermel R.A. et al. Long-Term Impact of First-Line Ocrelizumab Treatment in Early-Stage Relapsing-Remitting Multiple Sclerosis: Results From the 6-Year Phase III ENSEMBLE-LIBERTO Study. P1457; Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

2. Deiva K. et al. OPERETTA 2: Continued Follow-Up of the Efficacy and Safety Profile of Ocrelizumab in Pediatric Relapsing-Remitting MS. P1439: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

3. Spelman T. et al. Real-World Effectiveness and Safety of First-Line Ocrelizumab Treatment in Early-Stage Relapsing Multiple Sclerosis. P0420: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

4. Trojano M. et al. Impact of Ocrelizumab on Work Productivity, Healthcare Use and Caregiver Burden in Relapsing Multiple Sclerosis: Final Analysis of the MuSicalE Study. P1417: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

5. Penner I.-K. et al. Ocrelizumab Stabilizes MS Fatigue and Reduces Disease Burden Over 24 Months: Real-World Data From the MoOzaRt Study. EP2718: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

6. Pawlitzki M. et al. Sustained Patient Satisfaction and Serum Neurofilament Light Chain and Glial Fibrillary Acidic Protein Biomarker Dynamics in People with MS Receiving Subcutaneous Ocrelizumab: 6‑Month Interim Results from the Ongoing SurfSubQ Study. P0437: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

7. Marignier R. et al. Severity and recovery of relapses in patients with relapsing MOGAD treated with satralizumab: Results from the phase 3 METEOROID study. O035: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

8. Vukusic S. et al. Pregnancy and Infant Outcomes Following Maternal Tocilizumab or Satralizumab Exposure: Evidence from Pharmacovigilance Data. P1033: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

* Die Ocrevus-Initialdosis von 600 mg wird in Form von zwei getrennten intravenösen Infusionen gegeben; eine erste Infusion, gefolgt von einer zweiten Infusion, die 14 Tage später gegeben wird.23 Die Ocrevus i.v. Folgedosen werden alle 6 Monate verabreicht – bei Ocrevus s.c. gilt das Applikationsintervall von 6 Monaten ab der 1. Dosis.24

** Die Injektionsdauer beträgt 10 Minuten. Vor jeder Injektion muss eine orale Prämedikation und ein Leberfunktionstest erfolgen. Bei der Initialdosis wird eine einstündige Nachbeobachtung empfohlen.

9HPT (9-Hole Peg Test) = Standardisierter Test zur Bewertung der Feinmotorik und Handfunktion, bei dem Patient:innen neun Stifte so schnell wie möglich in Löcher setzen und wieder entfernen müssen

ARR (Annualized Relapse Rate) = Jährliche Schubrate, definiert als die im Studienprotokoll festgelegte Anzahl klinischer MS-Schübe pro Jahr, berechnet über den Beobachtungszeitraum

CDI (Confirmed Disability Improvement): Bestätigte Verbesserung der Behinderung

CDP (Confirmed Disability Progression) = Bestätigte Behinderungsprogression nach 12, 24 bzw. 48 Wochen; Anstieg im EDSS vs. Baseline (um mindestens 1 Punkt bei EDSS ≤ 5,5; um mindestens 0,5 Punkte bei EDSS > 5,5)

DMT (Disease-Modifying Therapy) = Eine krankheitsmodifizierende Therapie zur Beeinflussung des Verlaufs der Multiplen Sklerose

EDSS (Expanded Disability Status Scale) = Skala zur Messung des Behinderungsgrades bei MS, basierend auf neurologischer Untersuchung und funktionellen Systemen (0 = keine Behinderung, 10 = Tod durch MS)

KI = Konfidenzintervall

MOGAD (Myelin Oligodendrocyte Glycoprotein Antibody-Associated Disease) = MOG-Antikörper-assoziierte Erkrankung

MRT = Magnetresonanztomographie

MS = Multiple Sklerose

MSIS-29 (Multiple Sclerosis Impact Scale) = Standardisierter, patientenbasierter Fragebogen zur Messung der physischen und psychischen Auswirkungen von MS auf den Alltag und die Lebensqualität

NEDA-3 = Freiheit von (gemäß den NEDA-Kriterien definierter) Krankheitsaktivität. Die NEDA-3-Kriterien sind definiert als das Fehlen von Schüben, Behinderungsprogression (gemäß NEDA-Definition), neuen oder sich vergrößernden T2-Läsionen und Gadolinium-anreichernden (Gd+)-T1-Läsionen

NEP (No Evidence of Progression) = Keine Anzeichen einer Progression

NEPAD (No Evidence of Progression or Active Disease) = Erweiterter kombinierter Endpunkt in der klinischen MS-Forschung. Er baut auf den klassischen NEDA-3-Kriterien auf und erfasst sowohl die klinische Behinderungsprogression als auch die entzündliche Krankheitsaktivität

NMOSD = Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung

OLE (Open-Label Extension Phase) = Offene Verlängerungsphase einer klinischen Studie

PIRA = Schubunabhängige Progression

PPMS = frühe primär progrediente Multiple Sklerose, charakterisiert anhand der Krankheitsdauer und dem Grad der Behinderung sowie mit Bildgebungsmerkmalen, die typisch für eine Entzündungsaktivität sind

PRO (Patient Reported Outcomes) = Das subjektive gesundheitliche Ergebnis oder die Lebensqualität aus Sicht der Patient:innen

RMS (schubförmige MS) = schubförmig remittierende MS (RRMS) und sekundär progrediente MS (SPMS) mit aufgesetzten Schüben.

RWE = Real-World-Evidenz

sGFAP = Glial Fibrillary Acidic Protein im Serum

sNfL = Neurofilament-Leichtkette im Serum

T25FW = Timed 25-Foot Walk

1. Fachinformation Ocrevus® s.c. 920 mg, aktueller Stand.

2. Fachinformation Ocrevus® i.v. 300 mg, aktueller Stand.

3. Newsome S.D. et al. No Evidence of Disease Activity in Treatment-Naive People With Relapsing Multiple Sclerosis Treated With Intravenous or Subcutaneous Ocrelizumab: Findings of the OPERA (10 Years) and OCARINA II (2 Years) Studies. P125: Presented at the ACTRIMS Forum; February 5-7 2026; San Diego, CA, USA, and virtual.

4. Bermel R.A. et al. Long-Term Impact of First-Line Ocrelizumab Treatment in Early-Stage Relapsing-Remitting Multiple Sclerosis: Results From the 6-Year Phase III ENSEMBLE-LIBERTO Study. P1457; Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

5. Deiva K. et al. OPERETTA 2: Continued Follow-Up of the Efficacy and Safety Profile of Ocrelizumab in Pediatric Relapsing-Remitting MS. P1439: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

6. Bar-Or A. et al. Impact of Ocrelizumab vs Fingolimod on Immune Function in Pediatric Patients With MS in the OPERETTA 2 Study. P1407: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

7. Banwell B. et al. Vaccination and Disease-Modifying Therapies: Impact of Ocrelizumab vs Fingolimod on Preexisting Vaccine Seropositivity and Vaccine-Preventable Infections in Pediatric Patients With MS in OPERETTA 2. P1415: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

8. Spelman T. et al. Real-World Effectiveness and Safety of First-Line Ocrelizumab Treatment in Early-Stage Relapsing Multiple Sclerosis. P0420: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

9. Trojano M. et al. Impact of Ocrelizumab on Work Productivity, Healthcare Use and Caregiver Burden in Relapsing Multiple Sclerosis: Final Analysis of the MuSicalE Study. P1417: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

10. Camerlingo S. et al. MuSicalE: Prognostic Value of Patient-Reported Outcomes in Predicting Ocrelizumab Discontinuation and Preservation of Clinical Status. P0417: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

11. Penner I.-K. et al. Ocrelizumab Stabilizes MS Fatigue and Reduces Disease Burden Over 24 Months: Real-World Data From the MoOzaRt Study. EP2718: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

12. Harroud A. et al. Real-world slowing of brain atrophy after ocrelizumab initiation in multiple sclerosis. P0170: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

13. Butzkueven H. et al. Ocrelizumab Maintains Clinical and Safety Outcomes in Older Patients (>55 Years) with Progressive Multiple Sclerosis: 2-Year Results from the CONSONANCE Study. P1426: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

14. Bove R. et al. B-Cell Reconstitution and Changes in Serum Neurofilament Light Chain During Pregnancy and Post Partum in Women Who Received Ocrelizumab: Results From the Prospective Phase IV MINORE Study. P0499: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

15. Pawlitzki M. et al. Sustained Patient Satisfaction and Serum Neurofilament Light Chain and Glial Fibrillary Acidic Protein Biomarker Dynamics in People with MS Receiving Subcutaneous Ocrelizumab: 6‑Month Interim Results from the Ongoing SurfSubQ Study. P0437: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

16. Kleiter I. et al. Real-World Experience of Switching from Intravenous to Subcutaneous Ocrelizumab in People with Relapsing and Primary Progressive MS: Data from the CONFIDENCE Study. P0423: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

17. Braune S. et al. Real-World Treatment Patterns and Persistence With Subcutaneous Ocrelizumab in Denmark, Germany and the United Kingdom. EP2735: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

18. Braune S. et al. Comparing Serum Immunoglobulin G Trajectories Between Ocrelizumab and Ofatumumab: Real-World Evidence From a German Multiple Sclerosis Cohort. P1413: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

19. Opfer R. et al. Brain Volume Loss and T2 Lesion Activity in RRMS: Real-World Longitudinal Comparison of Ocrelizumab vs. Ofatumumab. P0305: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

20. Marriott J. et al. Switching Patients with Multiple Sclerosis from Ofatumumab to Ocrelizumab: A Real-World Study of Canadian Healthcare Professionals. EP2733: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

21. Marignier R. et al. Severity and recovery of relapses in patients with relapsing MOGAD treated with satralizumab: Results from the phase 3 METEOROID study. O035: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

22. Vukusic S. et al. Pregnancy and Infant Outcomes Following Maternal Tocilizumab or Satralizumab Exposure: Evidence from Pharmacovigilance Data. P1033: Presented at the 10th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting; 21-23 October 2026; Toronto, Canada.

23. Hauser S.L. et al. Ocrelizumab versus Interferon Beta-1a in Relapsing Multiple Sclerosis. N Engl J Med. 2017; 376:221-34.

24. Cerqueira J.J. et al. Disability and Safety Outcomes of Patients With Early-Stage Relapsing Multiple Sclerosis Treated With Ocrelizumab for Up to 11 Years in the OPERA Trials. P071: Presented at the ACTRIMS Forum 2025; 27 February-1 March 2025; West Palm Beach, Florida, USA.

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