Vabysmo®▼
Behandlung von nAMD und DMÖ

bei nAMD und DMÖ

Anwendungsbereich
Anwendung von Vabysmo
  • Vabysmo® 120 mg/ml Inj.lsg - 120 mg/ml Inj.lsg. in einer Fertigspritze

Die Vorstellung, Gesichter nicht mehr deutlich sehen oder Lieblingsbücher nicht mehr lesen zu können, ist für Betroffene erschreckend. Denn Netzhauterkrankungen wie nAMD (feuchte oder neovaskuläre altersabhängige Makuladegeneration), DMÖ (diabetisches Makulaödem) und RVV (retinaler Venenverschluss) können genau dies verursachen und unbehandelt zu einer möglichen Erblindung führen. In Deutschland sind insgesamt über neun Millionen Menschen von diesen Netzhauterkrankungen betroffen – Tendenz steigend.1,2

 

Diese Zahlen zeigen, dass Netzhauterkrankungen ein wichtiges Thema für das Gesundheitssystem darstellen. 

Eine wichtige Behandlungsmethode für diese Erkrankungen ist die Injektionstherapie mit Anti-VEGF-Hemmern direkt in das Auge mit dem Ziel, die Netzhaut zu trocknen. Eine regelmäßige Therapie ist notwendig, um ein Fortschreiten der Erkrankung und damit eine Erblindung zu verhindern. Die Injektionsintervalle können je nach Therapie unterschiedlich lange sein und somit auch die Behandlungsbelastung für Patient:innen, Angehörige und die Gesellschaft. Aktuellste Daten bestätigen die Sicherheit und Effektivität der Therapie und zeigen die Vorteile der dualen Blockade bei der Behandlung von Netzhauterkrankungen auf. Zur Behandlung bietet sich die innovative Therapieoption mit dualem Wirkmechanismus für die intravitreale operative Medikamenteneingabe (IVOM) mit langanhaltender Wirksamkeit an. Erfahren Sie mehr über die Therapie und wie Ihre Patient:innen davon profitieren können.

Medizinische Anfrage
Sie haben eine medizinische oder pharmazeutische Anfrage zu unseren Arzneimitteln oder klinischen Studien? Kontaktieren Sie uns unter grenzach.medical_information@roche.com oder per Telefon +49 7624 / 14 2015 (Mo-Fr 8-18 Uhr).

Vabysmo®: Schnelle und langanhaltende Trocknung bei nAMD, DMÖ und RVV – von Anfang an

Vabysmo (Faricimab) ist ein hochwirksamer bispezifischer Antikörper, der effektiv bei Netzhauterkrankungen wie neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD), diabetischem Makulaödem (DMÖ) sowie Makulaödems infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV) (Venenastverschluss [VAV] oder Zentralvenenverschluss [ZVV]) eingesetzt wird.1 Durch die duale Blockade von VEGF und ANG-2 führt Vabysmo zu einer schnellen, langanhaltende Trocknung ab der ersten Injektion, was zu einer schnell verbesserten Sehschärfe führt und Intervallverlängerungen nach Upload auf bis zu 16 Wochen ermöglicht.1 Die hohe Wirksamkeit und das gute Sicherheitsprofil wurden in den Zulassungsstudien, in der größten 4-Jahres-Verlängerungsstudie RHONEX (DMÖ) und den Real-World-Registern FARETINA und FARWIDE bestätigt.2-5

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Vabysmo ist der einzige zugelassene bispezifische Antikörper für die intravitreale Therapie von Patient:innen mit Netzhauterkrankungen wie nAMD, DMÖ und RVV.1

Mit der dualen Blockade von VEGF und ANG-2 ist Vabysmo eine hochwirksame Therapie:

●      schnelle und langanhaltende Trocknung schon ab der 1. Injektion

●      schnelle Verbesserung der Sehschärfe

●      schnelle Intervallverlängerungen nach Upload von bis zu 16 Wochen

In den Zulassungsstudien* konnten unter Vabysmo drei von vier Patient:innen mit nAMD oder DMÖ nach den ersten vier monatlichen Injektionen Behandlungsintervalle von drei bis vier Monaten im 2. Jahr erreichen.6-9 Für Patient:innen mit RVV zeigten die Daten, dass 45 % (ZVV) bzw. 64 % (VAV) Behandlungsintervalle von drei bis vier Monaten erreichten.10

Die Daten der Zulassungsstudien konnten in den großen Real-World-Registern FARETINA und FARWIDE bei über 45.000 Patient:innen bestätigt werden – bei gutem Sicherheitsprofil und ohne Fälle einer retinaler Vaskulitis oder okklusiver retinaler Vaskulitis.2-5

Durch die hohe Effektivität und das gute Sicherheitsprofil eignet sich Vabysmo besonders gut zum Einsatz bei naiven Patient:innen, um schnellstmöglich eine Krankheitskontrolle zu erreichen und auf lange Intervalle extendieren zu können. Dies ist wichtig, um die Behandlungslast für Patient:innen und die Kosten für die Gesellschaft zu reduzieren. (Ref zur Sozioökoniómischen Analyse)

Vabysmo überzeugt mit einem einzigartigen bispezifischen Wirkansatz: Neben dem bekannten Signalweg VEGF-A (vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor A) hemmt der Antikörper zusätzlich noch Angiopoietin-2 (ANG-2).11 ANG-2 verursacht eine vaskuläre Instabilität, indem es die Destabilisierung des Endothels, den Verlust von Perizyten und die pathologische Angiogenese fördert und so die vaskuläre Leckage und Entzündung verstärkt. Außerdem sensibilisiert es die Blutgefäße für die Aktivität von VEGF-A, was zu einer weiteren Destabilisierung der Gefäße führt. Durch die duale Hemmung von ANG-2 und VEGF-A reduziert Vabysmo die Gefäßpermeabilität und Entzündung, hemmt die pathologische Angiogenese und stellt die Gefäßstabilität wieder her, was in der schnellen, effektiven und langanhaltenden Trocknung von Vabysmo resultiert.1

Abb. 1: Gefäßstabilisierung durch Vabysmo

*nAMD: TENAYA & LUCERNE; DMÖ: YOSEMITE & RHINE; RVV: BALATON & COMINO

  1. Fachinformation Vabysmo, aktueller Stand
  2. Patel PJ et al., presented at the ASRS 2023
  3. Bailey C et al., presented at the 23rd EURETINA Congress 2023
  4. Bakri S et al., presented at the AAO 2023
  5. Bailey C et al., presented at the 23rd EURETINA Congress 2023
  6. Heier JS et al., The Lancet. 2022; 399: 729–740
  7. Wykoff CC et al., The Lancet. 2022; 399: 741–755
  8. Khanani A et al., presented at the ASRS 2022
  9. Eichenbaum D et al., presented at the ASRS 2022
  10. Tadayoni R et al., Ophthalmology. 2024; verfügbar unter: https://doi.org/10.1016/j.ophtha.2024.01.029 (aufgerufen am 13.11.2024)
  11. Heier JS et al., Retina 2021; 41: 1–19; verfügbar unter: https://doi.org/10.1016/S0140-6736(22)00010-1 (aufgerufen am 13.11.2024)
  1. Pleger D, verfügbar unter: https://www.woche-des-sehens.de/infothek/presse/pressetexte-und-bilder-
    augenerkrankungen/makula-degeneration (abgerufen am 13.11.2024)
  2. Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V., verfügbar unter:
    http://cms.augeninfo.de/index.php?id=409 (abgerufen am 13.11.2024)
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