NSCLC
Personalisierte Medizin beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom
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Personalisierte Medizin beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom
Molekulargenetisch testen, zielgerichtet behandeln, länger überleben – so vermeintlich einfach könnte die Therapie von Patienten mit ALK-Fusions-positivem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (ALK+ NSCLC) mit Tyrosinkinase-Inhibitoren sein.1,2 Die Voraussetzung dafür: die molekulargenetische Testung auf die ALK-Translokation.1,2 Bei rund 20 % der neu erkrankten Patienten findet dieser Test jedoch nicht statt.3 Ihnen bleibt dadurch die Chance auf eine zielgerichtete Präzisionstherapie verwehrt. Und das, obwohl sich in den späten Stadien als auch nach Resektion die Prognosen der Betroffenen deutlich verbessern lassen.1,2
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Sie sind in der Regel jung, stehen mitten im Leben und müssen sich mit der Diagnose Lungenkrebs auseinandersetzen. Der Schock sitzt bei allen Betroffenen tief – Patienten mit ALK-positivem NSCLC unterscheiden sich jedoch noch mehr von den „typischen“ Lungenkrebs-Patienten. Neben ihrem oftmals jüngeren Alter und dem häufig guten allgemeinen Gesundheitszustand haben sie meistens auch nie oder nur sehr wenig geraucht. Die Diagnose wird daher im Allgemeinen erst sehr spät in fortgeschrittenen Krankheitsstadien gestellt. Dann muss das Therapiemanagement schnell und effektiv greifen. Allerdings gegen den Primarius und zum Schutz des zentralen Nervensystems (ZNS), denn bis zu 71 % der Betroffenen entwickeln im Krankheitsverlauf ZNS-Metastasen.4 Diese gehen oft mit vielfältigen neurologischen Symptomen, einem hohen Verlust an Lebensqualität sowie einer schlechteren Prognose einher.5 Betroffene mit ALK+ NSCLC können von einer Erstlinienbehandlung mit einem Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) wie Alecensa® (Alectinib) profitieren – von den Leitlinien empfohlen, mit Erfahrungswerten aus etwa 10 Jahren seit Start der Zulassungsstudie und 137.000 behandelten Patienten weltweit.1,2,6-11
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