DMD
Krankheitsbild der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD)
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Krankheitsbild der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD)
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DMD ist eine seltene X-chromosomal-rezessiv vererbte neuromuskuläre Erkrankung, die fast ausschließlich Jungen betrifft. Sie manifestiert sich in der frühen Kindheit und ist durch eine fortschreitende Muskelschwäche gekennzeichnet. Die Erkrankung wird durch Mutationen im Dystrophin-Gen verursacht, welche die Produktion des Muskelproteins Dystrophin stören.1–3
Weltweit tritt DMD bei etwa 1 von 5.000 männlichen Lebendgeburten auf.2 In der EU sind < 26.000 Menschen,*,4 in Deutschland in etwa 1.500 bis 2.000 Menschen betroffen.5 DMD zählt somit zu den seltenen Erkrankungen.
DMD betrifft etwa 1 von 5.000 neugeborenen Jungen weltweit.2
In der EU leben < 26.000 Menschen mit DMD.*,4
Abb. 1: Inzidenz und Prävalenz der DMD4
* Disclaimer: Die Anzahl der Menschen mit DMD wurde auf der Grundlage von Daten aus der Europäischen Union (EU 28), Norwegen, Island und Liechtenstein geschätzt. Die Abschätzung erfolgte vor dem Brexit, die Bevölkerung schloss somit 517.400.000 Menschen, inklusive der Bevölkerung des Vereinigten Königreichs, ein (Eurostat 2018).
Erste Symptome der DMD, wie eine verzögerte motorische Entwicklung, treten meist vor dem zweiten Lebensjahr auf.1 Der funktionelle Rückgang der Muskulatur und die damit einhergehende Muskelschwäche führen im Alter von etwa 7 Jahren zu deutlichen Funktionseinschränkungen wie z. B. watschelndem Gang, Problemen vom Boden aufzustehen, Zehengang und anderen.6 Ab etwa 12 Jahren sind die meisten Patienten nicht mehr gehfähig.1,2,7 Zudem wirkt sich die Muskeldegeneration auch auf Lunge und Herz aus – aufgrund kardiorespiratorischer Komplikationen mit fortschreitender Erkrankung ist die Lebenserwartung der Patienten mit ca. 30 Jahren stark verkürzt.1
Abb. 2: Krankheitsverlauf – DMD ist eine fortschreitende Erkrankung und verkürzt die Lebenszeit.8
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