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NMOSD
NMOSD
Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen
Meilensteine der letzten Jahre bei NMOSD
Aufgrund der ähnlichen Symptomatik wurden Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) lange Zeit als eine Variante der Multiplen Sklerose (MS) gesehen. Heute gilt die seltene NMOSD als eigenständiges Erkrankungsbild.1,2 Dennoch gab es lange Jahre keine zugelassenen Therapieoptionen. Mittlerweile stehen Dank intensiver Forschung Betroffenen mit Aquaporin-4-IgG-seropositiver (AQP4-IgG+) NMOSD in Deutschland vier zugelassene Therapieoptionen zur Verfügung.
Medizinische Anfrage
Sie haben eine medizinische oder pharmazeutische Anfrage zu unseren Arzneimitteln oder klinischen Studien? Kontaktieren Sie uns unter grenzach.medical_information@roche.com oder per Telefon +49 7624 / 14 2015 (Mo-Fr 8-18 Uhr).
Geschichte der NMOSD-Forschung
Mehr als 100 Jahre sind seit der ersten Beschreibung des Erkrankungsbildes der NMOSD bis zu den ersten, mittlerweile etablierten, Diagnosekriterien vergangen. Dennoch dauerte es noch einmal rund 20 Jahre, bis zur Entwicklung der ersten zugelassenen Therapieoption. Der nachfolgende zeitliche Verlauf beschreibt eindrucksvoll, wie konstante Forschung, vor allem im Bereich der monoklonalen Antikörper, zunächst zur Verbesserung der Diagnostik und schließlich in jüngster Zeit zur Entwicklung neuer, zugelassener Therapieoptionen geführt hat:
Abkürzungen: AQP4-IgG+: Aquaporin-4-IgG-seropositiv; IPND: International Panel for NMO Diagnosis; MS: Multiple Sklerose; NMOSD: Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen
Therapien zur Behandlung von AQP4-IgG+ NMOSD
Dank intensiver Forschung stehen mittlerweile vier Medikamente zur Schubprophylaxe bei NMOSD zur Verfügung. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick der aktuell in Deutschland zugelassenen Therapien zur Behandlung von AQP4-IgG+ NMOSD (Stand Oktober 2023).9-12
| Wirkstoff |
Satralizumab▼
(IL-6-Rezeptor-Antikörper)10 |
Eculizumab
(C5-Antikörper)9 |
Inebilizumab
(CD19-Antikörper)11 |
Ravulizumab
(C5-Antikörper)12 |
|---|
| Anwendungsart |
subkutane (s.c.) Injektion mittels Fertigspritze zur selbstständigen Anwendunga |
intravenöse (i.v.) Infusion unter ärztlicher Aufsicht |
Infusion (i.v.) unter ärztlicher Aufsicht |
Infusion (i.v.) unter ärztlicher Aufsicht |
|---|
| Dauer einer Anwendung |
Ca. 5 Minuten |
25 bis 45 Minuten |
Ca. 90 Minuten |
25 bis 45 Minuten |
|---|
| Anwendungshäufigkeit |
Alle 4 Wochenb |
Alle 2 Wochenc |
Alle 6 Monated |
Alle 8 Wochene |
|---|
| Wirkmechanismus |
Blockiert die Signaltransduktion des proinflammatorischen Zytokins IL-6, dass eine entscheidende Rolle bei der Entzündungsreaktion der NMOSD spielt. |
Hemmt das Komplementprotein C5, wodurch die Entzündungsreaktionen unterdrückt werden. |
Depletiert B-Zellen, die an der Bildung der AQP4-Autoantikörper beteiligt sind. |
Hemmt das Komplementprotein C5, wodurch die Entzündungsreaktionen unterdrückt werden. |
|---|
a Die erste Injektion erfolgt unter der Aufsicht des Behandlungsteams.
b nach Initialdosis. Zu Beginn der Behandlung drei Spritzen mit Abstand von je zwei Wochen.
c nach Initialdosis. Zu Beginn der Behandlung vier Infusionen im Abstand von je einer Woche.
d nach Initialdosis. Zu Beginn der Behandlung zwei Infusionen im Abstand von je zwei Wochen.
e nach Initialdosis. Zu Beginn der Behandlung vier Infusionen im Abstand von je einer Woche.
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