Moderne Immuntherapien in der Lymphombehandlung
Hämatologie
Entdecken Sie weitere exklusive Vorteile mit dem Fachportal
Entdecken Sie weitere exklusive Vorteile mit dem Fachportal
Das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) und das follikuläre Lymphom (FL) zählen zu den häufigsten hämatologischen Krankheitsbildern. Obwohl konventionelle Therapien bei der Mehrheit der Patienten wirken, bleibt der unmet medical need hoch: Einerseits bedarf es effektiverer Erstlinientherapien für Hochrisikopatienten zur Vermeidung früher Rückfälle, andererseits werden dringend neue Optionen im rezidivierten oder refraktären Setting benötigt.1 Moderne Immuntherapien, wie Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC) oder bispezifische Antikörper (BiAK), eröffnen neue, zielgerichtete Ansätze, die in Klinik und Praxis zunehmend eingesetzt werden.2-4
Das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) und das follikuläre Lymphom (FL) zählen zu den häufigsten hämatologischen Krankheitsbildern. Obwohl konventionelle Therapien bei der Mehrheit der Patienten wirken, bleibt der unmet medical need hoch: Einerseits bedarf es effektiverer Erstlinientherapien für Hochrisikopatienten zur Vermeidung früher Rückfälle, andererseits werden dringend neue Optionen im rezidivierten oder refraktären Setting benötigt.1 Moderne Immuntherapien, wie das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) Polivy® (Polatuzumab Vedotin) + R-CHP oder bispezifische Antikörper (BiAK) wie Columvi▼® (Glofitamab) oder Lunsumio▼® (Mosunetuzumab), eröffnen neue eingesetzt werden.2-4
Aktuelles
Starke Langzeitdaten rücken bispezifische Antikörper im r/r DLBCL in den Fokus. Ein Überblick und hilfreiche Informationen für Ihre Praxis.
Starke Langzeitdaten rücken den bispezifischen Antikörper in der 2L-Therapie des DLBCL in den Fokus. Ein Überblick und hilfreiche Informationen für Ihre Praxis.
Die Onkopedia-Leitlinie DLBCL5 wurde aktualisiert. Was bedeutet das für die Therapieplanung im Alltag? Erstautor Prof. Georg Lenz (Uniklinik Münster) gibt Einblicke in die neuen Empfehlungen.
Die Onkopedia-Leitlinie DLBCL5 wurde aktualisiert. Was bedeutet das für die Therapieplanung im Alltag? Erstautor Prof. Georg Lenz (Uniklinik Münster) gibt Einblicke in die neuen Empfehlungen.
Die wichtigsten Lymphom-Studiendaten vom EHA 2026 inklusive originaler Slidekits direkt zum Download.
Die wichtigsten Lymphom-Studiendaten vom EHA 2026 inklusive originaler Slidekits direkt zum Download.
Information & Materialien zum DLBCL
Information & Materialien zum FL
1L: Erstlinie; 2L+: Zweitlinie und folgende; 3L+: Drittlinie und folgende; ADC: Antikörper-Wirkstoff-Konjugat; BiAK: bispezifischer Antikörper; DLBCL: diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom; FL: follikuläres Lymphom; r/r: rezidiviert / refraktär.
1. Silkenstedt E et al. B-cell non-Hodgkin lymphomas. Lancet. 2024 May 4;403(10438):1791-1807.
2. Duell J, Westin J. The future of immunotherapy for diffuse large B-cell lymphoma. Int J Cancer. 2025 Jan 15;156(2):251-261.
3. Salles et al. Five-Year Analysis of the POLARIX Study: Prolonged Follow-up Confirms Positive Impact of Polatuzumab Vedotin Plus Rituximab, Cyclophosphamide, Doxorubicin, and Prednisone (Pola-R-CHP) on Outcomes. ASH 2024; Oral presentation #469.
4. Abramson JS, et al.: Glofitamab plus gemcitabine and oxaliplatin for relapsed/refractory DLBCL: 3-year follow-up of STARGLO. Blood Adv. 2026;10(15):5367-5377.
5. Lenz G et al. Onkopedia-Leitlinie Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom, Stand Dezember 2025.
1L: Erstlinie; 2L+: Zweitlinie und folgende; 3L+: Drittlinie und folgende; ADC: Antikörper-Wirkstoff-Konjugat; BiAK: bispezifischer Antikörper; DLBCL: diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom; FL: follikuläres Lymphom; GemOx: Gemcitabin plus Oxaliplatin; R-CHP: Rituximab, Cyclophosphamide, Doxorubicin und Prednison; r/r: rezidiviert / refraktär.
1. Silkenstedt E et al. B-cell non-Hodgkin lymphomas. Lancet. 2024 May 4;403(10438):1791-1807.
2. Duell J, Westin J. The future of immunotherapy for diffuse large B-cell lymphoma. Int J Cancer. 2025 Jan 15;156(2):251-261.
3. Salles et al. Five-Year Analysis of the POLARIX Study: Prolonged Follow-up Confirms Positive Impact of Polatuzumab Vedotin Plus Rituximab, Cyclophosphamide, Doxorubicin, and Prednisone (Pola-R-CHP) on Outcomes. ASH 2024; Oral presentation #469.
4. Abramson JS, et al.: Glofitamab plus gemcitabine and oxaliplatin for relapsed/refractory DLBCL: 3-year follow-up of STARGLO. Blood Adv. 2026;10(15):5367-5377.
5. Lenz G et al. Onkopedia-Leitlinie Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom, Stand Dezember 2025.
POLIVY
Polivy® 30 mg Pulver zur Herstellung eines Infusionslösungskonzentrats
Polivy® 140 mg Pulver zur Herstellung eines Infusionslösungskonzentrats
Wirkstoff: Polatuzumab Vedotin. Zusammensetzung: Eine Durchstechflasche zur Einmalanwendung enthält 30 mg/140 mg Polatuzumab Vedotin. Nach der Rekonstitution enthält jeder ml 20 mg Polatuzumab Vedotin. Sonstige Bestandteile: Bernsteinsäure, Natriumhydroxid, Saccharose, Polysorbat 20 (E 432).
Anwendungsgebiete: Polivy in Kombination mit Rituximab, Cyclophosphamid, Doxorubicin und Prednison (R-CHP) wird angewendet zur Behandlung erwachsener Patienten mit bisher unbehandeltem diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL). Polivy in Kombination mit Bendamustin und Rituximab wird angewendet zur Behandlung erwachsener Patienten mit rezidivierendem oder refraktärem DLBCL, die nicht für eine hämatopoetische Stammzelltransplantation in Frage kommen.
Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Polatuzumab Vedotin oder einen der oben genannten sonstigen Bestandteile. Aktive schwere Infektionen. Nebenwirkungen: Pneumonie, Infektion der oberen Atemwege, febrile Neutropenie, Neutropenie, Thrombozytopenie, Anämie, Leukopenie, Hypokaliämie, Appetit vermindert, periphere Neuropathie, Husten, Diarrhö, Übelkeit, Obstipation, Erbrechen, Mukositis, Abdominalschmerz, Alopezie, Fieber, Ermüdung (Fatigue), Asthenie, Gewicht erniedrigt, Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion, Sepsis, Herpesvirus-Infektion, Zytomegalievirus-Infektion, Harnwegsinfektion, Lymphopenie, Panzytopenie, Hypokalziämie, Hypoalbuminämie, Schwindelgefühl, Pneumonitis, Dyspnoe, Pruritus, Hautinfektion, Ausschlag, trockene Haut, Arthralgie, Myalgie, peripheres Ödem, Schüttelfrost, Lipase erhöht, Hypophosphatämie, Transaminasen erhöht, Sehen verschwommen, Extravasation an der Infusionsstelle. Warnhinweise: Zytotoxisch, nicht schütteln. Verschreibungspflichtig. Hinweise der Fachinformation beachten.
Pharmazeutischer Unternehmer: Roche Registration GmbH, Grenzach-Wyhlen, DE. Weitere Informationen auf Anfrage erhältlich. Vertreter in Deutschland: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen. Stand der Information: März 2026.
LUNSUMIO
Lunsumio® 1 mg/30 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Bitte melden Sie Nebenwirkungen an die Roche Pharma AG unter grenzach.drug_safety@roche.com oder Fax +49 7624/14-3183 oder an das Paul-Ehrlich-Institut unter www.pei.de oder Fax: +49 6103/77-1234.
Wirkstoff: Mosunetuzumab. Zusammensetzung: 1 Durchstechflasche mit 1 ml/30 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zur einmaligen Entnahme enthält 1 mg/30 mg Mosunetuzumab. Sonstige Bestandteile: Histidin, Methionin, Essigsäure (zur pH‑Anpassung), Saccharose, Polysorbat 20 (E 432) und Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiet: Lunsumio als Monotherapie ist angezeigt für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidivierendem oder refraktärem follikulärem Lymphom (FL), die bereits mindestens zwei vorherige systemische Behandlungen erhalten haben. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Infektion der oberen Atemwege, Neutropenie, Anämie, Thrombozytopenie, Zytokin-Freisetzungssyndrom, Hypophosphatämie, Hypokaliämie, Kopfschmerzen, Diarrhö, Übelkeit, Ausschlag, Pruritus, trockene Haut, Fieber, Schüttelfrost, Harnwegsinfektion, Pneumonie, Infektion der unteren Atemwege, Sepsis, Tumor Flare, febrile Neutropenie, Hypomagnesiämie, Schwindelgefühl, Immuneffektorzellen-assoziiertes Neurotoxizitätssyndrom, Exfoliation der Haut, erhöhte Alanin-Aminotransferase, erhöhte Aspartat-Aminotransferase, hämophagozytische Lymphohistiozytose, Tumorlysesyndrom. Warnhinweise: Nicht schütteln. Keinen Inline-Filter verwenden. Das Abziehetikett aus der Gebrauchsinformation auf den Infusionsbeutel kleben. Verschreibungspflichtig. Hinweise der Fachinformation beachten. Pharmazeutischer Unternehmer: Roche Registration GmbH, Grenzach-Wyhlen, DE. Weitere Informationen auf Anfrage erhältlich. Vertreter in Deutschland: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen. Stand der Information: November 2025.
COLUMVI
Columvi® 2,5 mg/10 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Bitte melden Sie Nebenwirkungen an die Roche Pharma AG unter grenzach.drug_safety@roche.com oder Fax +49 7624/14-3183 oder an das Paul-Ehrlich-Institut unter www.pei.de oder Fax: +49 6103/77-1234.
Wirkstoff: Glofitamab. Zusammensetzung: 1 Durchstechflasche mit 2,5 ml bzw. 10 ml Konzentrat enthält 2,5 mg bzw. 10 mg Glofitamab in einer Konzentration von 1 mg/ml. Sonstige Bestandteile: Histidin, Histidinhydrochlorid-Monohydrat, Methionin, Saccharose, Polysorbat 20 (E432), Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiet: Columvi in Kombination mit Gemcitabin und Oxaliplatin wird angewendet zur Behandlung erwachsener Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom, das nicht anderweitig spezifiziert ist (DLBCL NOS, not otherwise specified), die nicht für eine autologe Stammzelltransplantation (ASCT) geeignet sind. Columvi als Monotherapie ist angezeigt für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) nach zwei oder mehr systemischen Behandlungslinien. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, gegen Obinutuzumab, oder einen der sonstigen Bestandteile. Bitte entnehmen Sie spezifische Gegenanzeigen für Obinutuzumab der Fachinformation für Obinutuzumab. Nebenwirkungen: Monotherapie: Virusinfektionen, Tumor Flare, Neutropenie, Anämie, Thrombozytopenie, Zytokin-Freisetzungssyndrom, Hypophosphatämie, Hypomagnesiämie, Hypokalzämie, Hypokaliämie, Kopfschmerzen, Obstipation, Diarrhö, Übelkeit, Ausschlag, Fieber, bakterielle Infektionen, Infektionen der oberen Atemwege, Sepsis, Infektionen der unteren Atemwege, Pneumonie, Harnwegsinfektionen, Pilzinfektionen, Lymphopenie, febrile Neutropenie, Hyponatriämie, Tumorlysesyndrom, Verwirrtheitszustand, Immuneffektorzellen-assoziiertes Neurotoxizitätssyndrom (ICANS), Somnolenz, Tremor, gastrointestinale Blutung, Erbrechen, erhöhte Alanin-Aminotransferase, erhöhte Aspartat-Aminotransferase, erhöhte Alkalische Phosphatase im Blut, erhöhte Gamma-Glutamyltransferase, erhöhtes Bilirubin im Blut, erhöhte Leberenzyme, Myelitis, Kolitis. Kombinationstherapie: COVID-19, Atemwegsinfektionen, Pneumonie, Thrombozytopenie, Neutropenie, Anämie, Lymphopenie, Zytokin-Freisetzungssyndrom, Hypokaliämie, Hyponatriämie, Periphere Neuropathie, Übelkeit, Diarrhö, Erbrechen, Bauchschmerzen, Obstipation, Ausschlag, Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems, Fieber, erhöhte Aspartat-Aminotransferase, erhöhte Alanin-Aminotransferase, erhöhte alkalische Phosphatase im Blut, erhöhte Gamma-Glutamyltransferase, erhöhter Laktat-Dehydrogenase-Wert im Blut, Zytomegalievirus-Infektionen, Herpes-Virusinfektionen, Harnwegsinfektionen, Sepsis, Candida-Infektionen, Tumor Flare, Febrile Neutropenie, Hypomagnesiämie, Hypokalzämie, Hypophosphatämie, Tumorlysesyndrom, Immuneffektorzellen-assoziiertes Neurotoxizitätssyndrom, Kopfschmerzen, Pneumonitis, Kolitis, Pankreatitis, erhöhtes Bilirubin im Blut, Pneumocystis jirovecii-Pneumonie, Tremor, erhöhte Leberenzymwerte. Warnhinweise: Nicht schütteln. Verschreibungspflichtig. Hinweise der Fachinformation beachten. Pharmazeutischer Unternehmer: Roche Registration GmbH, Grenzach-Wyhlen, DE.Weitere Informationen auf Anfrage erhältlich. Vertreter in Deutschland: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen. Stand der Information: Juli 2025.
Polivy: https://go.roche.de/Polivy_PA
Lunsumio▼: https://go.roche.de/Lunsumio_PA
Columvi▼: https://go.roche.de/Columvi_PA
Arzneimittel, die mit einem ▼ gekennzeichnet sind, unterliegen einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Bitte melden Sie Nebenwirkungen an die Roche Pharma AG unter grenzach.drug_safety@roche.com oder
Fax +49 7624 14 3183 oder die zuständige Bundesoberbehörde unter www.pei.de oder www.bfarm.de (PEI/BfArM) oder Fax: +49 6103/77-1234 (PEI) bzw. Fax: +49 228/207-5207 (BfArM).